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Mit ‘Tochter’ getaggte Beiträge

dich ansehen
deine langen Haare die im Winde wehen
deine forschenden Augen, die die Welt entdecken
deine Hände, die aufnehmen

dich riechen
wenn du aus der Badewanne steigst
wenn du dich an mich lehnst
deinen ganz eigenen Herzenskind-Geruch

dich spüren
wie du mich umarmst
wie deine Hand in meiner liegt
wie du dich nach jedem Essen auf meinen Schoß setzt

dich hören
wie du fröhlich Lieder singst
leise Worte flüsterst
oder auch mal vor Wut laut wirst
:
dich begleiten
vom morgendlichen wachstreicheln
bis zum abendlichen Gute-Nacht-Kuss
und wenn es sein muss auch nachts

dich halten
und dich loslassen

Das bedeutet Mutter sein.
Das ist Mutter sein.

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Die Herzchaostochter ist zurück vom Schulausflug. Wie schon im letzten Jahr stieg sie glücklich aber sehr müde aus dem Bus. Die blauen Ringe unter den Augen machten sichtbar, dass sie in den letzten Tagen weniger Schlaf bekam als ihr Körper es gewohnt ist. Aber das lächeln, die strahlenden Augen und ihre wärmende Umarmung machte mir klar ihr ging es sehr gut.

Es war ein Mädchentraum. Ihr Mädchentraum. Reiten, Pferde pflegen, verantwortlich sein für ein Pferd.  Und dann dieser eine Satz: “Mama ich habe ein wenig gespürt wie es dir als Kind ging.” Sie spielte auf dem Heuschober, atmete die Landluft, lag im Stroh und genoss dieses Gefühl von Freiheit auf dem Land. Ja eigentlich ist auch mein Mädchen ein Landmädchen. Die Stadt findet sie furchtbar, einkaufen ist ein Horrortrip für sie. Sie möchte Wälder, Wiesen, Tiere, Insekten. Klettern auf Bäumen, Staudämme am Bächlein bauen und den Duft der Wiese einatmen.

Ein paar kleine “AugenBlicke” darf ich euch zeigen. AugenBlicke die sie eingefangen hat. (Die Bildbeschreibungen sind ebenfalls ihre.) Ich schaue mir immer wieder die Bilder an und bin ein wenig Stolz auf mein kleines großes Mädchen, weil auch sie die kleinen, besonderen Dinge die die Natur uns bietet wahrnimmt.

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Es ist 7.20 Uhr als ich zum wiederholten male die Augen aufschlage. Mein erster Blick fällt auf die noch immer schlafende Chaostochter. Ich beobachte wie sich mit jedem Atemzug ihr Brustkorb hebt und wieder senkt. Die Haare fallen ihr ein wenig ins Gesicht und ich spüre wie ich sie gerne nach hinten streichen würde. Haare im Gesicht sind unangenehm und schon der Anblick lässt mich dieses Gefühl spüren. Doch um sie nicht aufzuwecken versuche ich nicht darauf zu achten. Es gelingt mir nicht, das innere Gefühl zwingt mich diesen “Störfaktor” zu beseitigen. Und so berühren meine Finger sanft ihre Wange und streichen das Haar aus ihrem Gesicht. Chaostochter schlägt die Augen auf und lächelt mich an. Nur einen kurzen Moment in dem ich ihr ein “guten Morgen” zuflüstere, dann dreht sie sich herum um sich noch einmal in die Decke zu kuscheln.

Sehr selten schläft sie bei mir, doch gestern Abend konnte sie einfach nicht einschlafen. Vielleicht haben sie die letzten Tage genauso geschafft wie mich. Es ist für ein Kind schwer mit anzusehen, wenn es der Mama nicht gut geht. Heute ist der erste Tag an dem ich wieder kopfschmerzfrei bin, auch die Übelkeit ist verschwunden. Die Urlaubsplanung ist zu ungenau, zu sehr abhängig von anderen und es verursacht innerlichen Stress. Ich kann noch keine Struktur für diese Tage aufbauen, nicht einmal die Fahrt planen.

Ich stehe auf und gehe ins Bad. Man sieht mir an das ich ausgelaugt bin. Ich sehe es. Das kühle Wasser das ich mir ins Gesicht werfe versucht die Spuren der letzten Tage zu verwischen. Ob es wirklich gelingt vermag ich nicht zu sagen. Auf dem Wannenrand sitzend frage ich mich wie es in den nächsten Tagen weiter gehen wird. Wird mich die Urlaubsplanung weiterhin so sehr beschäftigen, das es den kompletten Alltag wieder durcheinander bringt? Diese Ungewissheit verursacht Stress und die Gedanken schwirren nur um diese nicht planbaren Tage. Alles andere verschwindet. Dieses fremde organisieren, mit anderen Menschen gemeinsam Pläne aufstellen und nicht den eigenen Weg gehen können ist so unglaublich schwer.

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Für diejenigen, die den Füller nicht kennen, er wird zur Verfügung gestellt vom Scrapbooking Online Magazin. Einfach geschriebene Worte sind Vorgaben, die fettgedruckten Worte sind meine Ergänzungen.

Freitags-Füller 117# heute ausgefüllt von der Herzchaostochter

1. Mir schmeckt  eine Schüssel Nougat-Bits zum Frühstück .

2. Bei manchen Rechenaufgaben kenne ich das Ergebnis ohne groß zu überlegen.

3. Regen mag ich nicht immer, aber finde ihn gut für die Natur .

4. Mit Mama kuscheln ist die beste Art den Tag zu beginnen.

5. Fast hätte ich 4 Pfannkuchen zum Frühstück gegessen .

6. In einer besseren Welt gäbe es kein Krieg .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Sendung “mein Mann kann” , morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich schwimmen gehen !

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Tochterliebe

Deine streichelwarme Hand legt sich sanft in meine, während wir draussen den Weg entlang schlendern, ich dir zeige was meine Augen entdecken und du mir die Welt aus deinen Augen erklärst.

Deine Stimme so herzerwärmend, wenn du mir wieder einmal verständlich machen möchtest, das keine Worte dieser Welt beschreiben können wie wichtig ich dir bin. Du suchst nach der richtigen Aussage und findest sie nicht, denn dein Herz spürt soviel Liebe für mich, das nur deine Augen und dein anschmiegen an meinen Körper es für mich erahnen lassen.

Unsere Verbundenheit so stark, wenn wir uns nur ansehen und spüren wie es dem anderen gerade geht. Ob es Zeit ist für eine Pause, Zeit einander in den Arm zu nehmen oder Zeit einfach nur die Gemeinsamkeit zu genießen.

Wenn du wieder einmal traurig bist, weil dir die Welt ungerecht erscheint, weil du nicht weisst wie umgehen mit diesem inneren Schmerz, dann findest du Halt bei mir und das macht mich stolz.

Ich darf dein Anker sein, der dir hilft den Sturm des Lebens zu trotzen. Ich darf der Wind sein, der dich ein Stück weiter trägt. Ich darf die Sonne sein, die dein Herz erwärmt und dir damit Kraft gibt. Lebenskraft.

Du und ich, wir sind ein tolles Team. Das sich streitet, sich liebt, sich verträgt und füreinander da ist. Ich wünsche mir, das es noch lange so sein wird. Das ich dich noch lange begleiten darf auf deinem Weg und das du immer spürst, das ich für dich da bin. In jeder Lebenslage. Bei Wind, Sturm, Regen und Sonnenschein.

Sanfte Hände  und Herzenswärme sollen deine  Tränen trocknen und dir Mut geben. Mut und Kraft deinen Weg zu gehen. Ich bin an deiner Seite, so lange du magst. Möchte die Welt durch deine Augen sehen und erkennen können, das du dich wohl fühlst auf ihr, neben mir.

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* Ich finde es toll, dass du dein Zimmer mittlerweile ganz alleine aufräumst.
Auch wenn es nicht immer perfekt ist, du gibst dir sehr viel Mühe.
 ( Ständige Aufforderungen fallen weg und Chaostochter lernt selbst Ordnung zu halten und auch zu erkennen wann es wirklich Zeit ist aufzuräumen.)   

* Du hast mir beim letzten Mal wunderbar geholfen die Wäsche zusammen zu legen, traust du dir zu dies auch einmal alleine zu machen.
(Zack, und schon räumt Chaostochter die gesamte Wäsche weg und helfen im Haushalt wird nicht zum großen Thema.)

* Wichtig ist doch, dass du es versucht hast und nicht von vornherein gesagt hast: Das kann ich nicht, also mache ich es nicht.
(Bleibt Chaostochter vor allem auch für spätere Herausforderungen im Gedächtnis!)

* Vielleicht bist du momentan wirklich nicht so gut im still sitzen, dafür aber kannst du sehr gut lesen,  Geschichten schreiben und klettern.
(Der Blick aufs Positve stärkt das Selbstbewusstsein.)

* Nun ist schon ein halber Tag um und ich brauchte dich bisher nicht daran  erinnern die Hasen laufen zu lassen anstatt sie gegen ihren Willen hoch zu nehmen.
(Wichtig hierbei: Anfangs wirklich schon nach einem halben Tag  loben, da ein ganzer Tag  sehr lang ist und das Lob bis zum Abend im Gedächtnis bleibt, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Hasen überhaupt nicht gegen ihren Willen hochgenommen werden.)

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Heute morgen hat meine Tochter ganz liebevoll den Frühstückstisch  eingedeckt, Kaffeeduft zog durch das Haus, unsere Kerze brannte auf dem Tisch und kleine ausgeschnittene Blütenblätter lagen auf dem Weg von meinem Bett zum Tisch.  Auf meinem Gedeck lag noch ein kleiner Brief:

“Liebe Mama,

du bist das wertvollste was ich habe.  Ich habe dich wirklich  tausenundeinemillion mal lieb.  Du machst soviel für mich und bist immer für mich da. Du bist mein Sonnenschein, mein Kuschelkissen und manchmal bin ich auch ein bisschen böse mit dir aber du verzeihst mir dann. Niemals möchte ich mit irgendjemanden tauschen.  So gemütlich und schön wie ich es hier bei dir habe,  haben es viele Kinder leider nicht.   Meine liebe Mama du glaubst gar nicht wie froh ich bin das es dich gibt. Für mich bist du die alleralleraller beste Mama der Welt.  Ich gebe dir tausendundeinemillion  Küsschen.

Dein kleiner Engel  …. ” 

 

 

 

 

 

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