der Zauber der Kindheit

Der Zauber der Kindheit umhüllt dich noch immer. Du siehst die Welt mit deinen Augen, kannst deine eigenen Erfahrungen sammeln. Noch trägst du dieses Kleid der Unbeschwertheit. Das Kleid der Kindheit, das noch niemand zerstören konnte. Ich wünsche dir, das es nie jemand schafft dieses Kleid zu beschmutzen, zu zerstören, so das du diese Unbeschwertheit nie verliere  musst. Ich wünsche dir, dass du immer dieses strahlende Kleid um dich trägst.

Auch als Erwachsener sollst du dieses Kleid noch tragen dürfen. Du lernst die Welt zwar mehr und mehr kennen, auch die Gefahren die sie bietet.  Aber so dosiert und gerecht, das du damit umgehen kannst. Du darfst weiterhin Kind sein, leben, lernen, lachen.  Die Informationen zerstören ihn nicht, den Schleier der Unbeschwertheit.

Und so soll es sein. So soll es immer sein. Das wünsche ich mir für dich mein Engel.

Lass dir diesen inneren Zauber nie nehmen. Ich spüre ihn, wenn ich in deine Augen sehe, wenn ich dich beobachte, wenn du aufgehst in deiner Fantasie und Dinge erlebst die nur ein Kind so unbeschwert erleben kann. Dieses kribbeln im Bauch von dem du sprichst wenn du mit mir die Sommer-Rodelbahn heruntersaust. Das komische  pochen deines Herzens, das dir manchmal unheimlich ist aber gleichzeitig so schön (wie du es beschreibst) wenn wir Hand in Hand durch den Park schlendern oder auf der Decke liegend die Wolken am Himmel vorbei ziehen lassen. Es gibt so viele Momente wo du mir etwas von diesem Zauber abgibst und dafür bin ich dir sehr dankbar.

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„Pünktlichkeit ist wichtig“ oder „was Unpünktlichkeit verursachen kann“

Heute um 11 Uhr hatte ich wieder eine Therapiestunde bei meiner Therapeutin.  Auf dem Weg dorthin, war ich noch ziemlich nervös,  da ein vorheriger Termin mich aus dem Gleichgewicht brachte.  Dort sollte ich um 9.15 Uhr zum Blut abnehmen erscheinen und anschließend hätte ein kurzes Arztgespräch gefolgt.  Ich war Punkt 9.05 Uhr in der Praxis, die Arzthelferin nahm mir auch pünktlich Blut ab und dann wartete ich.  Mein Blick  ging von dem Wandbild zur Uhr und zurück, immer wieder.  Die Zeit lief und kein Arzt war in Sicht.  Das es dort manchmal etwas länger dauert weiss ich und habe es vorher auch eingerechnet.  Meistens muss ich aber nicht länger als 20 Minuten warten, da natürlich auch der Arzt davon Kenntnis hat, das mich die Warterei ziemlich nervös macht und ich damit nicht richtig umgehen kann. In meinem Zeitplan war fest verankert, dass ich spätestens um 10.10 Uhr aus der Praxis muss um pünktlich um 10.25 Uhr die Bahn zur Therapeutin nehmen zu können. Ich bemerkte, dass ich mein „Sicherheitsknebel“  in der rechten Hand immer stärker knetete,  meine linke Hand lag über meiner rechten Hand und rieb immer stärker an den Gelenken.  Mein „Sicherheitsknebel“  löste sich mehr und mehr auf,  mein Fuss schwang auf und ab.  Anzeichen dafür, das ich immer nervöser wurde und mein „Tick“  sich immer weiter ausprägte.  Ich mag es nicht, wenn ich in der Öffentlichkeit in diese Muster verfalle, diese Nervosität oder Unruhe  immer erkenntlicher wird. Weiterlesen

von der Schwierigkeit Emotionen zu erkennen, zu benennen, nachzuvollziehen und mitzuteilen

Heute Nacht hatte ich mal wieder einen Traum, der sich mit einem meiner Probleme beschäftigte. In diesem Traum ging es darum Emotionen zu haben, sie aber nicht zeigen zu können bzw. sie werden von anderen nicht verstanden. Ich werde nicht ernst genommen.

Im Alltag ist es so, dass oft große Schwierigkeiten auftreten, wenn es darum geht Emotionen zu zeigen. Manchmal möchte ich es auch gar nicht, weil ich diesbezüglich in dem Moment kein Mitteilungsbedürfnis verspüre. Ich habe Emotionen, nur reicht es mir völlig, diese zu empfinden, wozu sollte ich sie ausdrücken?

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