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neue Türen

Morgen öffnet sich für mich eine neue Tür. Was sie bringt ist noch Ungewiss. Diese Ungewissheit verursacht in mir ein ganz schönes Durcheinander. Ein Durcheinander vor dem ich so gerne davon laufen würde.  Wieder etwas neues, wieder kämpfen, wieder aushalten müssen. Ich weiss aber auch, dass ganz viele liebe Menschen gedanklich bei mir sind und mich durch diese Tür begleiten. Sie haben mich ja auch ein wenig oder ein wenig mehr zu dieser Tür gebracht und ich weiss, den Weg der dahinter lauert muss ich nicht allein gehen.

Eine große Glastür wird sich drehen, wird mich ins innere des Gebäudes führen. Eine Aufzugtür wird sich öffnen und mich in die richtige Etage bringen. Eine Zimmertür wird sich öffnen und dahinter werde ich mein Bett beziehen, meine Wäsche in den Schrank legen, meine Decke, mein Eulenkissen, meinen MP3Player und viele andere Haltgeber deponieren.

Ja, ich gehe in die Klinik. Die Herzchaostochter wird hier zu Hause weiter betreut. Für uns beide wird es nicht leicht sein, doch am Ende wird man vielleicht wieder sehen können, wofür man diesen Weg gegangen ist.

Worte innen – Worte aussen

Was ich ihm gerne gesagt hätte: “Ihre Deckenplatten im Warteraum, sind in unterschiedlicher Strukturrichtung angebracht. Wissen Sie das?”  “Die Übergänge in der Fussleiste sind sehr stark, ich hätte eine weichere, strukturiertere Variante gewählt.”

Was ich sagte: Fast nichts.

Er zeigte mir die Station. Mein Zimmer. Sagte ich soll mich beruhigen mir passiert nichts. Er sagte mir ginge es sehr schlecht. Er sieht es. Solch  starke Stereotypen wie ich sie momentan zeige, hat er bei mir noch nie gesehen.

Ich sollte da bleiben. Sofort.

Nein. Nein. Nein. schrie es in mir. Irgendwie flüsterte ich es.

Ich konnte wieder heim. Noch.

Montag soll ich ihm meine Entscheidung mitteilen.
Mir nichts antun.