Update – Herzkindwunscherfüllung

Woran ich ja nicht mehr geglaubt habe, sie hat es tatsächlich geschafft.  Täglich gehofft, gelauert, recherchiert und Erfolg gehabt. Das Herzenskind konnte zwei von Herzen gewünschte Karten für die Gangtour kaufen. Nun zählt sie den Tagescountdown und möchte sich nochmal herzlich bei den Abnehmern der vorherigen Karten bedanken.
Dank euch war es ihr finanziell möglich ihren Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.

 
Ich bin nun für Übernachtung und Fahrt zuständig.

*Und dafür nicht komplett im Overload zu versinken.

von Gummibären und vom anders sein dürfen

Vor einigen Jahren machte ich mit dem Herzkind, damals etwa 4 Jahre jung, einen Ausflug mit der Bahn. Im Gepäck hatten wir neben gesundem Proviant auch etwas Süßes. Dieses Mal waren es Gummibären und Schokolinsen.
Wie es sich zum richtigen Gummibärenessen gehört, wurden die kleinen Bärchen erst einmal  nach Farbe sortiert. Schön in Reih und Gl.ied gelegt, die Köpfe nach oben und die Füße nach unten. Eines aber lag falsch herum. „Mama, das bist du“, sagte das Herzkind. „Ein bisschen anders als die anderen. “
Es kam ein Gespräch auf, ob es denn schlimm sei. “ Nein, dass ist es nicht. Du gehörst ja tropzdem dazu. Und ein bisschen anders sein ist nicht schlimm.“
Als wir später dann die Schokolinsen ebenfalls nach Farben sortierten. Legte ich eine grüne Linse zu den gelben. „Das bin dann wieder ich“ erklärte ich.
„Nein Mama da erkennt man zu schnell, dass sie anders ist. Das ist bei dir nicht so. …  Du darfst sie aber tropzdem liegen lassen. Es gibt ja auch Menschen, da sieht man gleich das sie anders sind. Das ist ja auch nicht schlimm.“

Seitdem darf ein Gummibärchen  beim sortieren immer Kopf stehen und eine Schokolinse sich zu einer anderen Farbe gesellen. Dieses kleine Zeichen symbolisiert uns stets die Andersartig- und dennoch Dazugehörigkeit in der Gesellschaft.

vom anders sein in der Gesellschaft

Klinikmarathon die dritte – alles hat ein Ende

Mit der Überweisung in der Tasche konnte der weitere Tag nun endlich so ablaufen wie geplant. Dachte ich.
Da die Bahn zu voll und damit auch zu laut war, entschied ich mich nach Hause zu laufen, um einer möglichen Überreizung schon vor dem Kliniktermin entgegen zu wirken. Zu Hause konnte ich erstmal eine kurze Pause in meinem abgedunkeltem, ruhigen Zimmer einlegen, bevor das Herzkind von der Schule heimkam. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Klinik.

Dort angekommen gingen wir zur Anmeldung und sahen das bereits sehr volle Wartezimmer. Da ich die Umgebung vom Vortag kannte und wusste wo das Sprechzimmer war und aus welcher Richtung unsere Ärztin kommen würde, zog ich mich in eine ruhige Ecke außerhalb des Wartebereichs zurück, von der aus ich die Ärztin hätte sehen können.  Die Wartezeit dauerte dieses Mal leider viel länger als am Vortag und an meine eigentlich ruhige Stelle, kamen immer mehr Personen, die ebenfalls dort warten wollten. Sie kamen mir gefühlt viel zu nah – ihre Körper, ihre Stimmen, ihre Bewegungen, ihr Geruch. Die Schwestern aus der Anmeldung liefen nun auch hin und her, um die Patienten an den jeweiligen Orten aufzusuchen. Ich wollte fort – es war zuviel, suchte Halt im Rücken, indem ich mich stärker an die Wand lehnte.
Dann wurden wir von einer Schwester gerufen und sie schickte uns mit einem ausgefüllten Bogen zum Zimmer der Ärztin, wo wir vor der Tür warten sollten. Hier wartete mit uns nur eine Familie, doch standen wir nun auf dem Gang der Klinik und neben uns befand sich eine Tür mit automatischem Türöffner bei Tastendruck. Durch diese Tür musste jeder hindurch der zur Anmeldung der Kinderklinik, zu weiteren Sprechzimmern, zum Hauptgebäude oder zu den Aufzügen wollte. Die Tür ging fast ohne Pause auf und zu. Das Klacken des Türöffners, das Schleifen der Tür, wenn diese auf und zu ging, das Einrasten der Klinke beim Wiederschließen – es hörte nicht auf, es tat in den Ohren weh.  Dazu die Schritte der Personen, die vorbei gingen, Turnschuhe, Hackenschuhe, klappernde Schlüsselbänder, klingelnde Telefone, Stimmen.
Die mit uns wartende Familie bemerkte wohl, dass etwas nicht stimmte, denn eine Person stand auf und bot mir ihren Platz an. Ich konnte ihn jedoch nicht einnehmen, denn eigentlich wollte ich genau in die andere Richtung – nach draußen. Ich lehnte mich mit dem Rücken stärker an die Wand, hoffte damit etwas mehr Halt zu bekommen.
Kurz darauf ging die Tür der Ärztin auf, sie fragte nach dem ausgefüllten Bogen, gab ihre Unterschrift darauf ab und schickte uns zur Röntgenabteilung.
Obwohl ich wusste wo diese war – ich aber nur noch „funktionierte“ und einfach lief – wählte ich einen falschen Weg. Das Herzkind bemerkte dies und navigierte mich nun auf den richtigen Pfad. In der Röntgenabteilung angekommen, mussten wir feststellen, dass dort gerade Bauarbeiten stattfanden. Es wurde gehämmert, geschliffen, gebohrt. Das endgültige k-o-Kriterium für mich. Ich musste raus, gab der dortigen Anmeldung -nicht mehr kommunikationsfähig – den Bogen, signalisierte mit einer Handbewegung dem Herzkind, dass sie – wenn sie aufgerufen wird – alleine in den Röntgenraum soll und begab mich nach draußen.
Wie lange ich draußen war, vermag ich nicht genau zu sagen, irgendwann war ich soweit wieder „stabil“, dass ich das Herzkind abholen wollte, wir mussten ja nach dem röntgen zurück zur Ärztin. Das Herzkind war jedoch noch im Röntgenraum und die Dame der Röntgenabteilung sprach mich an, ob ich denn des Herzkindes Krankenkassenkarte dabei hätte.  Ich nickte. Ob ich sie denn in der Kinderambulanz einlesen lassen hätte. Wieder nickte ich. Es würden auf dem Bogen Daten fehlen, diese wären jedoch dringend notwendig um das Herzkind röntgen zu können und ich solle doch bitte zurück zur Kinderambulanz um einen neuen Bogen zu holen. Irritiert stand ich nun da und hatte irgendwie auch die Orientierung verloren. Die Baugeräusche, die neue Situation, das Herzkind fort. Soll ich nun an diesem Ort bleiben oder gehen? Wird das Herzkind nun geröngt oder gibt es das gleiche Chaos wie am Vortag?  In meinem Kopf ein Wust aus Gedanken, Geräuschen und Eindrücken. Überfüllender Hirnbrei, der kein Handeln mehr möglich machte. Ich musste mich setzen, hatte keinen Halt mehr.

Irgendwann kam das Herzkind und war – trotz fehlenden Angaben auf dem Bogen – schon geröntgt. Da ich nicht länger in diesem Lärm und Chaos bleiben konnte, wollten wir zum Zimmer der Ärztin. Ich fokussierte nur noch die Schuhe des Herzkindes und orientierte mich an ihnen. Nur noch diesen folgen, alles andere würde nicht mehr funktionieren.
Im Straßenverkehr hätte ich nun keine Kontrolle mehr, könnte Entfernungen von anderen Menschen und Autos nicht mehr einschätzen – alles wäre viel zu nah, viel zu grell, viel zu laut. Selbst die eigenen Bewegungen sind in diesen Situationen schwerfällig. Ich bekomme das Gefühl durch die Überreizung ist auch mein Gleichgewichtssinn überfordert und jeder Schritt braucht enorme Konzentration und Kraft. Hätte ich in diesem Moment nicht das Herzkind dessen Schuhen ich folgen konnte, ich wäre handlungsunfähig gewesen.  *²

Auf unserem Weg kam uns niemand entgegen, niemand kam mir zu nah, niemand machte störende, eindringende Geräusche – bis auf die automatischen Türen. Ich bemerkte, wie das Herzkind mich nach draußen navigierte. In einer abgelegenen Ecke sagte sie: „Mama, ich glaube du brauchst Pause.“ Diese gab sie mir auch und holte sich selbst aus der Cafeteria noch ein Croissant.
Nach 10-15 Minuten machten wir uns wieder auf den Weg zur Ärztin. Die Pause tat gut, auch wenn ich nicht wieder fit war, so konnte ich doch wieder einigermaßen „funktionieren“ um den Termin zu Ende zu bringen. Am Sprechzimmer angekommen warteten wir etwas weniger als zwei Minuten bis die Ärztin uns herein bat. Sie erklärte das Röntgenbild, sprach vom bisherigen Befund und vergewisserte sich beim Herzkind, dass sie alles verstanden hatte. Wir einigten uns – meinerseits fast wortlos und nur nickend –  darauf mit dem jetzigen Vorbefund keine Behandlung durchzuführen. Anschließend entließ sie uns mit der Aussage sich in etwa 2-3 Wochen zu melden, wenn alle Blutergebnisse vorliegen würden. Außerdem bekam das Herzkind einen Kontrolltermin in einem halben Jahr und braucht – sofern es keine gravierenden Änderungen gibt, oder das Blutbild mit dem Vorbefund nicht übereinstimmt – vorher auch nicht wieder vorsprechen.
Geschafft. Endlich.

*² ( Ich mag es nicht wenn Situationen so eskalieren, dass das Herzkind die „Verantwortung“ übernehmen muss. Sie soll Kind sein dürfen, geführt von einer starken Mutter.) 

Klinikmarathon die zweite – Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?

Ich wollte nun also am folgenden Vormittag zum Kinderarzt gehen um die Überweisung abzuholen. Die genaue Uhrzeit war am Abend zuvor geplant und  in den Tag integriert. Da es für mich dennoch eine recht spontane Umplanung war, wollte ich mich möglichst kurze Zeit mit der Abholung der Überweisung beschäftigen. Ich schrieb also eine Mail an die Vertretungsassistenz damit sie die Überweisung telefonisch bestellen konnte. So hätte ich mir nur die Begrüßungs- und Verabschiedungsworte sowie den Satz zur Abholung des Scheins im Kopf zurecht legen und die kommende Szene innerlich proben müssen. Direkt nach dem abschicken der Mail begann ich damit, auch wenn der mit mir selbst ausgemachte Zeitpunkt für dieses aufeinandertreffen noch 3 Stunden in der Ferne lag.
Ebenso war in mir bereits Unruhe, da ich noch immer nicht sicher wusste ob meine Planung funktionieren würde. Ich aktualisierte also ständig mein Mailfach – was ich immer tue, wenn ich auf eine Antwort warte, die mit Planungen zu tun hat.

Dann kam die ersehnte Mail jedoch mit „falschem“ Inhalt. Die Vertretungsassistenz teilte mir mit, dass die Kinderarztpraxis keine zweite Überweisung für die Klinik ausstellen würde, da das Quartal noch nicht beendet ist. Eine Überweisung direkt für den Spezialisten in der Kinderklinik auszustellen wäre nur möglich, wenn das Herzkind persönlich zur Praxis käme.

Wie sollte ich es nun schaffen mit dem Herzkind, das ja in der Schule war, vor dem Termin in der Kinderklinik noch einmal zum Arzt zu gehen? Was muss ich dann dem Arzt sagen? Wird er mir dennoch eine Überweisung verweigern? Wie soll ich den Tag nun gestalten? Das Herzkind wird zwar früher von der Schule heimkommen, da ich sie schriftlich so abgemeldet habe, dass wir Zeit haben für die Bus-und Bahnfahrt sowie den Termin in der Kinderklinik, jedoch ist der Besuch in der Praxis nicht eingeplant. Muss ich nun den Termin in der Klinik verschieben und damit wieder einen anderen Tag umplanen? Das Gedankenkarussel drehte sich.

In einer weiteren Mail erklärte ich der Vertretungsassistenz noch einmal welche Aussage die Kinderklinik machte und welche Begründung sie für die zweite Überweisung angaben. Sie teilte mir anschließend mit, dass sie noch einmal telefonisch Kontakt mit der Praxis aufnimmt.  Ich hätte am liebsten bereits alles abgesagt. Das Gedankenkarussell drehte seine Runden und ich fühlte mich überfordert mit der Neuplanung.

Es folgten SMS mit der Vertretungsassistenz bezüglich der Planung, den Öffnungszeiten der Praxis und der Organisation. Meine Vormittagsplanung war völlig hinfällig und nicht mehr ausführbar. Es ging allein nur noch um das eigene Terminchaos.

Später erhielt ich dann die Information, dass ich nun doch alleine in die Praxis kommen könne um den Schein zu holen, müsse allerdings kurz mit dem Arzt sprechen. Eine innerliche Planung war für solch ein Gespräch nicht mehr möglich. Zum einen war nun auch die Zeit gekommen, die ich schon von Anfang an für den Praxisbesuch ausgewählt hatte und zum anderen würde die Praxis in Kürze zur Mittagspause schließen. Ich druckte mir also die Mail aus in der ich bereits der Vertretungsassistenz die Begründung der Klinik mitteilte und legte mir für den Arzt den Satz zurecht: „Sie können auch gerne in der Kinderklinik anrufen.“

Die Fahrt zur Praxis (glücklicherweise nur zwei Haltestellen in recht leerer Bahn, an meinem Platz) lief automatisiert, im Tunnelblick, allein fokussiert auf den Satz den ich dem Arzt sagen werde. Was ich nicht vorher beachtet habe war das  aufeinandertreffen mit der Arzthelferin an der Anmeldung. Ich versuchte mich also vor dem eintreten in die Praxis nochmal „zu sammeln“, atmete tief durch und öffnete die Tür. Irgendetwas stammelte ich ihr dann entgegen bezüglich, Herzkind, Überweisung, Telefonat. Sie erkannte mein Anliegen und bat mich kurz Platz zu nehmen. Im leeren Warteraum vernahm ich, dass sie mit ihrer Kollegin über die Telefonate und mein Anliegen sprach und das eine Überweisung doch gar nicht mehr nötig wäre. Diese Information war nicht unbedingt etwas, das mich beruhigte.

Nachdem zwei kleine Patienten mit ihren Müttern die Praxis verließen, ich mehrmals die ausgedruckte Mail gelesen und meine inneren Worte sortiert hatte wurde ich aufgerufen und ins blaue Arztzimmer geschickt. Der Arzt trat kurz darauf ein und fragte nach meinem Anliegen. Ich sagte den Satz den ich am frühen Morgen „einstudiert“ habe und der eigentlich für die Dame an der Anmeldung gedacht war. „Guten Tag, ich bin hier um die Überweisung für (Name des Herzkindes) abzuholen.“ Von meinen, in diesem (Überforderungs)Moment unüberlegten, ausgesprochenen Worten selbst erschrocken, weil dieser Satz nicht der Satz für den Arzt war und hier wohl auch nicht passte, verstand ich nicht was er darauf antwortete und hielt  ihm nun die ausgedruckte Mail hin.

Er verstand, wunderte sich dennoch warum eine zweite Überweisung nötig sei, erzählte mir noch das einige der Untersuchungen auch in der Praxis möglich gewesen wären und das Herzkind sich somit mehrere Besuche in der Klinik erspart hätte (was sie sich auch hätte ersparen können, wenn beim ersten Besuch in der Praxis wie erwünscht direkt zwei Überweisungen ausgestellt worden wären) und stellte zu meiner Erleichterung die Überweisung aus. Bei der Übergabe nannte er mir noch den Namen der Ärztin in der Klinik zu der wir unbedingt gehen sollten. (Bei der wir am Vortag aber auch schon waren, die den zweiten Termin ausstellte, um die zweite Überweisung bat und eine mögliche Behandlung übernehmen wird. – *Was ich ihm aber alles nicht sagen konnte.*)

(Ihr ahnt es wohl, der zweite Termin in der Klinik war, nach solch einem Vormittag, nicht ganz einfach. Darüber dann mehr in Teil 3. )

Anmerkung: Wegen fehlender Konzentration, aber euch nicht länger warten lassen wollend, erstmal ohne Korrekturlesung niedergeschrieben und veröffentlicht.

(Muttertags)Worte des Herzkindes

Du kennst diese Momente wo ich dir sage: Mama hör auf zu kratzen, zu knibbeln, an deinem Tuch zu kneten, zu singen, Worte zu wiederholen und noch mehr. Aber in Wirklichkeit liebe ich diese Art wie du bist. Du bist MEINE Mama und keine andere kann es mit dir aufnehmen.

Selbst wenn wir mal Streit haben sollst du wissen, dass ich dich IMMER lieb habe. Vergiss das nie.

Du bist nicht wie andere Mütter. Du bist du. Und glaube mir du machst vieles  besser als manch andere. Du bist einfach unbezahlbar.

 

Hand in Hand

Wichteligkeiten für Kinder

Das Kinderwichteln gehört schon ein wenig zur Weihnachtstradition und so war auch dieses Jahr die Herzenstochter sehr glücklich als sie erfuhr, das Catty die Organisation für das Kinderwichteln übernimmt. Schnell wurde sich angemeldet und gewartet, wann denn die Mail mit dem zu bewichtelnden Kind kommt.

Ende Oktober war es soweit. Die Herzenstochter wusste nun wen sie bewichteln wird, las hier und da etwas über das Wichtelkind und machte sich den ein oder anderen Gedanken. Bald schon ging es ans einkaufen, verpacken, abschicken, warten und hibbeln ob das Wichtelkind auch Freude hat.

Mittlerweile haben wir erfahren, dass dies der Fall war und das freut die Herzenstochter sehr.

„Zu wissen, das man jemandem eine Freude gemacht hat ist immer wieder ein tolles Gefühl. Eines der schönsten.“

Gestern packte dann auch sie ihr Wichtelpäckchen aus. Es steht schon eine Weile hier und wurde immer mal wieder vorsichtig geschüttelt und berochen.

„Hm, das riecht so schön weihnachtlich.“

Der Inhalt war eine große Freude für das Herzkind. Viele „ohs“ und „achs“ und „so toll, danke“ sprach sie aus.

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Ganz vielen lieben Dank lieber Wichtel. Du hast dem Herzkind eine große Freude gemacht. 

18. Dezember – zweimal eins macht elf

11 Jahre bist Du nun schon auf der Welt. Kaum mehr vorstellbar, dass du so klein warst, dass dein Kopf in eine einzigen Hand passte. Nun bist du von Kopf bis Fuss gerade mal eine Handlänge kleiner als ich.

10 stunden jung

Und dann lese ich zur Erinnerung die Geburtstagsbriefe der letzten Jahre und frage mich wo nur die Zeit geblieben ist. Du bist so schnell groß geworden. Auch im vergangenen Lebensjahr machtest du Schritte, die mir erst jetzt so richtig bewusst werden. Schritte die bedeuten, dass du mehr und mehr auf einen neuen Lebensabschnitt zugehst. Aufs Teenageralter, aufs abnabeln und eigene Wege erkunden. Hand in Hand spazieren gehen geht gar nicht mehr, alleine mit Freunden unterwegs sein wird immer cooler und mit Mama unterwegs sein ist manchmal -wegen ihrer „Macken“ – echt peinlich.  (Zu Hause sind manche aber lustig und gehören irgendwie zu Mama dazu.)

Einige bisherige Rituale/Lebensweisen werden  in Frage gestellt, ausgelotet ob sie auch für dich passend sind. Du schaust genau, wägst moralisches und eigenes Empfinden ab. Du gestaltest deinen Weg, wie er zu dir und zu deinem Sein passt. Das ist genau richtig so. Dein Leben lebst du, ich kann dich nur begleiten dir Hilfestellung und Tipps geben. Bleibe weiter stark genug den für dich passenden Lebensstil erkennen und gehen zu können. Nicht umsonst trägst du deinen zweiten Vornamen, der dir genau dies mit auf den Weg geben sollte.  Du trägst soviel Gutes in dir,  bist ehrlich, verständnis- und respektvoll.

Mein Herzkind, du bist und bleibst die beste Tochter die ich mir je vorstellen könnte und machst dem Begriff Wunschkind alle Ehre.  Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag heute.

Happy Birthday!

7. Dezember – Herzenstochter schreibt

heute -auf eigenen Wunsch – ein Beitrag der Herzenstochter
(auch wenn einige wenige den Text schon kennen 😉 )

Prolog

Wind strich über das kahle Moorland und trug Nieselregen mit sich. Das raue Gras war durchweicht und am Bach war das Wasser über die Ufer getreten, wo es sich zu einem großen Teich sammelte auf dem die Regentropfen platschend aufschlugen.
Am Rand des Teiches saß ein riesiges Pferd, das den eisigen Wind mit dem Regen gar nicht wahrzunehmen schien. Lange Zeit starrte es ins Wasser, als ob es dort etwas erkennen könnte, durch das gebrochene Spiegelbild der grauen Wolken hindurch. Dann hob es den Kopf, stand auf und blickte sich um.

“Ich bin hier”, verkündete es.

Ein schwarzer Hengst tauchte hinter einem Haufen aus Felsbrocken auf. Er war kaum mehr als ein Schatten und Sternenlicht funkelte an seinen Hufen. Ihm folgte eine silbergraue Stute, die sich mit weit aufgerissenen Augen dem riesigen Pferd näherte. Die Hülle aus Sternenlicht, die sein Fell umgab, ließ ihn erscheinen als wäre er aus Regen gemacht.

“Warum sollten wir kommen?” Die Stimme der silbrigen Stute klang beruhigend. “An einem Tag wie diesem sollten wir eigentlich in einer warmen Höhle liegen.”

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geschafft

Große Aufregung in den letzten Tagen im Gedankenwirrwarr der Herzenstochter. Und heute dann saß sie  tapfer, geduldig, gespannt zwei  Stunden auf dem Zahnarztstuhl und verlor ihr lächeln nicht. Gewann aber einen  Schritt zum „groß“ werden. Irgendwie scheint sie mir jetzt noch viel älter. Sie ist im Zahnspangenalter. Ach mein kleiner Engel.

feste Spange

Ich durfte zwischendurch mit meiner Assistenz 40 Minuten durch den Park gehen, denn für mich waren die vielen Geräusche, Menschen und Gerüche schon sehr fordernd.

Knirpssprech: „Baua“ „a“

Übersetzung: „Der Bauernhof ist alle/weg.“

Im November gewann ich ein Spielzeugpaket  bei der Herzmama . Heute packte ich etwas traurig Knirps seinen  „Baua“ wieder ein um ihn an meinespielzeugkiste.de zurückzusenden. 2 Monate bespielte der Knirps nun ausdauernd und mit viel Freude den little people Bauernhof. Er ahmte die Stimmen der Tiere nach, öffnete und schloss Türen und ließ die Figuren voller Freude in den Silo fallen.

meine-spielzeugkiste.de

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Ich überlegte den Bauernhof zu kaufen, denn wenn einem Kind ein Spielzeug so sehr ans Herz wächst wie der „Baua“ dem Knirps, dann ist es möglich das ausgeliehene Spielzeug mit einem Nachlass von 30% des Originalpreises zu erwerben. Leider trotzdem noch zu teuer für mich. Ansonsten kann man das geliehene Spielzeug zurücksenden und ab 14,99Euro monatlich neues auswählen. Das Kinderzimmer wird mit diesem Konzept nicht überfüllt und es besteht die Möglichkeit erstmal zu testen, ob die Spielwaren überhaupt fürs Kind geeignet sind.

Neben dem „Baua“ wählte ich als zweites Spiezeug die selecta Kugelbahn, denn auch die Herzenstochter sollte etwas vom Gewinn haben. Obwohl die Spielzeugkiste für Kinder von 1-4 Jahre gedacht ist hatte die Herzenstochter viel Freude. Die Bahn wurde oft und immer wieder unterschiedlich aufgebaut und strahlend die Kugel auf ihren Weg schicken.

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Wir möchten uns bedanken bei meinespielzeugkiste.de und bei der Herzmama , dass wir dieses Angebot testen durften.

Wer Interesse hat selbst mal eine Spielzeugkiste auszuprobieren, darf sich gerne bei mir melden. Ich habe 2 Gutscheine mit denen es für Neukunden 10% Rabatt auf den Monatspreis für die ersten 3 Monate gibt.

Kinderwichteln – es wurde ausgepackt

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Liamie hat dieses Jahr die Organisation für ein Kinderweihachtswichteln übernommen und dafür möchten wir ganz lieb Danke sagen. Denn wichteln hat uns schon im letzten und vorletzten Jahr sehr viel Spass gemacht. Das vorher überlegen womit kann man eine Freude machen, das basteln/herstellen/kaufen und einpacken der ausgewählten Dinge sowie am Schluss das hibbeln ob das Geschenk denn überhaupt gefällt.

Heute, am 4. Advent hat die Herzenstochter ihr Wichtelpaket ausgepackt und so hübsche Dinge kamen zum Vorschein. Bewichtelt hat uns  Frau BauchundNase  und Töchterlein mit diesen wundervollen Wichtelgeschenken für die Herzenstochter:

Auch für mich waren hübsche Sachen im Paket, die mich sehr gerührt haben. So toll, als wäre es mein eigenes Wichtelpäckchen, welches ich doch aber erst morgen Abend unter dem Tannenbaum auspacke.

 

Komplett:

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DANKE DANKE DANKE
an Liamie fürs organisieren und  an BauchundNase für diese schönen Dinge !
 🙂