Peng

Plötzlich war der Bildschirm schwarz. Genauer gesagt schwarz weiss. Damit verabschiedeten sich dann unerwartet sämtliche Ebooks, die Musik, welche mich vor allem draussen begleitete und noch einige Apps die mir Kurzweile,  Ablenkung oder auch Hilfe brachten.

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Heruntergefallen ist mir das Tablet im Januar in der Reha, doch es war noch nutzbar. Glücklicherweise, denn dort  benötigte ich es auch in den Therapiestunden als Unterstützung.  Gestern abend war es dann plötzlich nur noch schwarz/weiss. Der Sturz hat  innerlich wohl doch mehr Schaden angerichtet als vermutet.

Danke Tablet, dass Du mich nicht schon in der Reha im Stich gelassen hast.  Nun müssen wir uns  trennen. Ich trauer dir, deiner Unterstützung, Begleitung und deinen Daten hinterher. Du bleibst unvergessen (und unersetzbar).

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WordPress ärgert mich

Seit neuestem gibt es die Option „Infinity scroll“, das heisst ALLE Artikel werden auf der Startseite angezeigt. Es wird  automatisch immer weiter gescrollt. Den Button „ältere Artikel“ gibt es nicht mehr. Ich finde das ehrlich gesagt sehr doof.

Diese Sache zu umgehen ist momentan nur möglich wenn man ein foot-widget einsetzt (selbst wenn es ein leeres Textfeld ist).  Nur dann kann man unter „Dashboard“ -> „Einstellungen“ -> „lesen“ infinity-scroll ausschalten und angeben wieviele Artikel auf der Startseite erscheinen sollen. Diese Möglichkeit hat  mein Theme aber leider nicht.

Ein Theme-Wechsel ist für mich im Moment nicht möglich. Ich habe es versucht, aber es bringt mir zuviel innere Unruhe. Ich fühle mich nicht mehr wohl. Schon die Hintergrundveränderung machte mir Probleme und wurde schnell wieder abgeschafft. Das jetzige Theme ist mein Theme. Genau das sind meine Farben. Genau das ist meine Formatierung.

Momentan sieht es laut wordpress-Forum nicht so aus, als würde das nochmal geändert werden. Viele andere Themes sollen ebenfalls umgestellt werden. Und wenn foot-widgets nicht möglich sind, dann muss man sich mit infinity-scroll zufrieden geben. Ärgerlich!

Wie findet ihr das?

Overload extrem !?

Ein anstrengender Tag war gestern. Schon nach der Therapie spürte ich einen leichten Kopfdruck, anschließend ging es zur Post und in den Drogeriemarkt. Zum Glück alles problemlos, keine Warteschlange bei der Post und im Drogeriemarkt direkt das gefunden was ich benötigte. Dann ging es nach Hause  doch Pause war nicht möglich. Ich habe der Herzchaostochter versprochen sie 14.00Uhr abzuholen und Versprechen halte ich auch ein. So machte ich mich auf den Weg.

Sie hatte viel zu erzählen von ihrem Wandertag und ich versuchte so aufmerksam wie möglich zuzuhören. Nicht immer gelang dies und an den Straßen bat ich sie um eine kurze Erzählpause, da die Straßengeräusche und die Konzentration auf die Ampel ein zuhören nicht möglich machte. Daheim gestalteten wir das Plakat für ihr heutiges Referat und machten die letzten Vorbereitungen. Für mich war dies ziemlich stressig, da es Unruhe brachte und teilweise ein kleines Durcheinander.

Nachdem die Küche wieder war wie vorher, brauchte ich nun wirklich eine Pause. Der Druck im Kopf war schon etwas stärker. Ich spürte, das ich heute nicht mehr viel tun kann und hatte auch der Herzchaostochter gegenüber diesbezüglich ein schlechtes Gewissen. Sie war zwar bereits mit ihrer Freundin, die im Nachbarhaus wohnt, verabredet und doch ärgert es mich, wenn ich nicht 100% für sie da sein kann.

Die Herzchaostochter ging dann mit der Freundin nach draussen. Etwa 30 Minuten später jedoch fing es an zu regnen und sie fragte mich, ob die zwei bei uns spielen könnten. Da ich sowieso schon ein schlechtes Gewissen hatte, stimmte ich trotz Kopfschmerz und bereits leicht aufkommender Übelkeit zu.Ich verbrachte den Nachmittag auf dem Sofa und versuchte die fröhlichen Stimmen aus dem Kinderzimmer einfach auszuhalten. Ich wollte den beiden die Freude nicht nehmen, auch wenn es mich ziemlich unter Druck setzte.

Kurz vor dem Abendessen verabschiedeten wir die Freundin und die „normale“ Struktur lief weiter. Wir aßen zu Abend, anschließend wurde die Küche aufgeräumt und dann durfte die Herzchaostochter ihre DVD schauen. Seit 13 Tagen immer die gleiche! Ich musste mich bereits hinlegen und wieder hatte ich ein schlechtes Gewissen. Auch wenn wir beide auf dem Sofa waren, war ich doch nicht anwesend und für die Maus da.

45 Minuten später ging die Herzchaostochter wie gewohnt ins Bad, machte sich fertig um anschließend in der Hängematte noch etwas zu lesen. 20.00Uhr verabschiedete ich sie dann in die Nacht und ging ebenfalls ins Bett. Als ich lag, war der Kopfschmerz und die Übelkeit plötzlich so stark, das ich fast versucht war den Rettungsdienst zu rufen. Es kam wirklich Angst in mir auf, das es doch etwas Ernsteres sein könnte. Ich überlegte ob die Herzchaostochter wüßte was zu tun ist, sollte ich am nächsten Morgen nicht mehr aufwachen.  Jedes Geräusch, jeder Lichtstrahl war zuviel, der Kopf schien in einem Schraubstock zu stecken der imer fester zugezogen wurde. Das Magengefühl war ebenso kaum aushaltbar. Obwohl ich lag, hatte ich das Gefühl ich könne mich kaum bewegen.

Die Herzchaostochter konnte wohl nicht einschlafen, da sie aufgeregt war bezüglich des heutigen Referats und der  kommenden Zeugnisausgabe und so kam sie etwa 40 Minuten später mit in mein Bett. Die Nacht hat sie dann bei mir verbracht.  Für mich war es eine recht unruhige Nacht mit vielen Träumen und heute morgen bin ich nicht sehr erholt. Der Kopfdruck ist noch da, die Sehschwäche und auch die leichte Übelkeit und nun werde ich mich auch erstmal wieder hinlegen müssen.

Sicher ist es nicht allein ein Overload der zu diesem Körpergefühl beitrug, ich denke es sind mehrere Faktoren die zusammen kamen. Die stressigen letzten 3 Tage, das Wetter und PMS. Es ist wohl das Ergebnis dieser Kombination.

# Geräusche # Hilflosigkeit # Arztbesuch

Freitagmorgen 5.55 Uhr: Ich wache auf schon bevor der Wecker mich aus dem Schlaf reißt und schon 5 Minuten später geht der Vibrationsalarm meines Handys los. Das Fenster wird geöffnet, ich lasse frische Luft herein und gehe ins Bad, anschließend in die Küche zum Schulbrot machen und Frühstück vorbereiten. Alles nach üblichem Plan, naja fast, denn heute ist Chaostochter schon wach liegt aber noch im Bett. Es ist Karneval – da ist sie aufgeregt und aus Angst zu verschlafen lässt sie die Augen lieber gleich offen, selbst wenn es erst 5 Uhr wäre.
Als wir dann am Tisch sitzen und ich meinen Kaffee  trinke bemerke ich,  das heute alles wieder extrem laut für mich ist. Schon jetzt viel zuviele Geräusche die ich nicht filtern und ausblenden kann. Der Kühlschrank summt, der Gefrierschrank summt, im Radio berichtet der Moderator über die Ereignisse der vergangenen Nacht. Die Zwerge tapsen über den Laminatboden und plötzlich klingelt bei den Nachbarn auch noch das Telefon. Chaostochter hört das summen der Elektrogeräte erst als ich ausspreche, das sie heute extrem rauschen. Das Telefon bemerkt sie nachdem ich sage „Oh nein, nicht das auch noch?“ und mir meinen Schal höher ziehe um ihn über die Ohren zu legen und dabei ein wenig die Ohren zuzuhalten.

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Ungewissheit verursacht Nervosität

Ich bin immer noch ziemlich durcheinander wegen der gelöschten Bilder.
Für mich muss alles logisch sein und das Ganze hier ist nicht logisch, ich habe die Bilder nicht gelöscht, sie sind einfach verschwunden. Einfach verschwunden ist aber nicht logisch!
Die ganze Wohnung habe ich *auf den Kopf gestellt* in der Hoffnung dass es einfach nur eine falsche Speicherkarte ist, dass ich die richtige Karte in der Hektik des Tages nicht an ihren gewohnten Platz gelegt habe, sondern an eine andere Stelle hier im Haus. Nichts habe ich gefunden, jeden kleinen Winkel abgesucht, Schubladen aus- und wieder eingeräumt, Möbel verschoben um *einen Blick dahinter zu werfen* , selbst Zeitschriften und Schreibblöcke durchgeblättert um zu sehen ob sie zwischen die Seiten gerutscht ist – Alles ohne Erfolg.
Ich muss wohl akzeptieren das die Bilder weg sind, einfach so, völlig ohne Logik. Mein Kopf kann es nicht akzeptieren, er ist völlig wild und sucht nach einer Erklärung, lässt mich nicht schlafen und jede Ecke noch einmal absuchen. Ich möchte gerne diese verdammten Bilder wieder haben oder einfach vergessen das es sie überhaupt gab. Ich möchte wieder zur Ruhe kommen!

gelöscht

Viele Bilder unseres Alltags, aus dem Urlaub, von Ausflügen, Festen und Schulvorführungen sind nur noch Erinnerungen im Kopf, denn meine Speicherkarte ist leer! Wie konnte das passieren? Ich weiss es nicht!
Vor etwa zwei Wochen war plötzlich  -nach 5 Monaten Laufzeit-  unsere Digitalkamera defekt, das Objektiv liess sich nicht mehr einfahren und sie schaltete sich im Aufnahmemodus -nach der Anzeige „Objektivfehler“- gleich wieder aus. Die Fotos von der Speicherkarte konnten wir uns jedoch im Playmodus noch anschauen. Vor einigen Tagen brachte ich das Gerät zur Reparatur, es wird etwa 14 Tage dauern bis sie -hoffentlich richtig repariert- wieder zurück ist. Gestern wollte ich ein bestimmtes Bild hochladen (die Speicherkarte hatte ich natürlich nicht mit abgegeben!), doch es geschah nichts, es wurden keine Fotos auf der Speicherkarte gefunden. Mehrere Versuche scheiterten. „Ok“ dachte ich “ vielleicht ist mein Kartenlesegerät defekt“. Schnell die alte Kamera gesucht, in Töchterchen`s Zimmer gefunden, Speicherkarte eingelegt  – wieder ist nichts passiert!  Kurz nachdenken: Es ist eine alte Kamera, eine sehr alte, vielleicht kann sie die Dateien nicht lesen, kommt ja vor, nicht jede Kamera liest alle Dateien, die Kamera meines Bruders kann Fotos meiner Kamera auch nicht erkennen. Und nun? In eine Drogerie gehen und dort am Automaten schauen ob noch alle Bilder da sind, oder 14 Tage warten bis meine Kamera zurück ist. Ich brauche das Bild aber jetzt!  Also doch zur Drogerie,  Bilder auf eine CD brennen und von CD auf PC kopieren. Da fiel mir die Wii ein, mit ihr konnten wir uns die Fotos und Videos  ja auch immer anschauen und manche lustige Dinge mit ihnen machen . Die Speicherkarte also kurzerhand in die Wii eingelegt, gehofft und Daumen gedrückt, doch auch hier geschah nichts. Nun hatte ich wohl Gewissheit, mein Kartenlesegerät ist nicht defekt, die ausrangierte Kamera ist nicht zu alt und ich brauche auch nicht in die Drogerie – Verzweiflung in meinen Augen, Chaos im Kopf.  Plötzlich flackerte eine kleine Erinnerung an einen Bericht im TV auf, es wurde doch berichtet, dass gelöschte Dateien wieder hergestellt werden können. Also schnell im www nach Programmen gesucht und einige gefunden . Doch alle Wiederherstellungsversuche blieben erfolglos, so bleiben viele Bilder wohl für immer verschwunden.
Glücklicherweise hatte ich schon vor einiger Zeit einen kleinen Teil der Dateien auf den Laptop kopiert und manche Bilder wie in guter alter Zeit auf Fotopapier gebannt. Dennoch ärgert es mich sehr und mir ist unerklärlich wie das geschehen konnte! Demnächst wird alles sofort geschützt, auf CD und Stick kopiert und hoffentlich nie wieder durch irgendwelche mysteriösen Umstände verschwinden.

Ich bin echt wütend ! – auf mich, auf die Kamera, auf die Speicherkarte ….

„Pünktlichkeit ist wichtig“ oder „was Unpünktlichkeit verursachen kann“

Heute um 11 Uhr hatte ich wieder eine Therapiestunde bei meiner Therapeutin.  Auf dem Weg dorthin, war ich noch ziemlich nervös,  da ein vorheriger Termin mich aus dem Gleichgewicht brachte.  Dort sollte ich um 9.15 Uhr zum Blut abnehmen erscheinen und anschließend hätte ein kurzes Arztgespräch gefolgt.  Ich war Punkt 9.05 Uhr in der Praxis, die Arzthelferin nahm mir auch pünktlich Blut ab und dann wartete ich.  Mein Blick  ging von dem Wandbild zur Uhr und zurück, immer wieder.  Die Zeit lief und kein Arzt war in Sicht.  Das es dort manchmal etwas länger dauert weiss ich und habe es vorher auch eingerechnet.  Meistens muss ich aber nicht länger als 20 Minuten warten, da natürlich auch der Arzt davon Kenntnis hat, das mich die Warterei ziemlich nervös macht und ich damit nicht richtig umgehen kann. In meinem Zeitplan war fest verankert, dass ich spätestens um 10.10 Uhr aus der Praxis muss um pünktlich um 10.25 Uhr die Bahn zur Therapeutin nehmen zu können. Ich bemerkte, dass ich mein „Sicherheitsknebel“  in der rechten Hand immer stärker knetete,  meine linke Hand lag über meiner rechten Hand und rieb immer stärker an den Gelenken.  Mein „Sicherheitsknebel“  löste sich mehr und mehr auf,  mein Fuss schwang auf und ab.  Anzeichen dafür, das ich immer nervöser wurde und mein „Tick“  sich immer weiter ausprägte.  Ich mag es nicht, wenn ich in der Öffentlichkeit in diese Muster verfalle, diese Nervosität oder Unruhe  immer erkenntlicher wird. Weiterlesen