wie ich eine Ampel sehe

Nach meinem letzten Eintrag  kam die Frage auf warum ich (im Overload) die Ampel nicht
als Ampel erkenne. Nun, das ganze ist etwas komplizierter.  Ich weiss nicht wie ein neurotypischer Mensch (Person ohne Autismus) auf eine Ampel zugeht. Was sieht er, wenn er dem Strassenrand näher kommt? Ich sehe die kleinen Details. Für mich ist die Ampel nicht einfach nur eine Ampel. Sie ist zusammengesetzt aus mehreren Teilen. Und jedes dieser Einzelstück hinterlässt eigenständige Eindrücke und Wahrnehmungen.

Beginnen wir mit dem Anforderungstaster. Hier gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen. Am “schlimmsten” finde ich die rechteckigen aus Metall. Sie lösen einen sehr unangenehmen taktilen Reiz bei Berührung aus. Dann gibt es welche mit rundem Druckknopf und die in unserer Stadt am häufigsten vorkommenden abgerundeten Taster. Auf diese versuche ich nun spezieller einzugehen.
Sie sind nochmals unterteilt in den vorderen und hinteren Teil. Der vordere Teil wiederum ist oftmals unterteilt in oben und unten. Manchmal ist der  obere Abschnitt gelb, manchmal rot. Wenn er rot ist blinkt eine Schrift auf nachdem der Taster betätigt wurde. Nicht immer, manchmal ist es auch defekt. Auf dem Betätigungsfeld ist entweder der Aufdruck “bitte berühren”mit oder ohne einem Handsymbol, das Sehbehindertenzeichen oder auch eine Prägung in Blindenschrift. Die Prägung fühlt sich wieder anders an, als das glatte Plastik. Dann gibt es beschädigte Drücker. Auf denen sind Brandlöcher oder Aufkleber. Vielleicht auch Kratzer, die durch einen spitzen Gegenstand verursacht wurden. Diese Beschädigungen ergeben neue Muster. Manchmal interessante Muster, die meine Aufmerksamkeit wecken. Ihr erkennt also solch ein Detail einer Ampelanlage ist schon ein Faktor mit sehr vielen Wahrnehmungseindrücken, die verarbeitet werden müssen.

Dann gibt es unterschiedliche Ampelmasten, die Ampelfelder für Fußgänger und Autofahrer sind in den meisten Fällen auf gleicher Höhe, selten in verschiedenen Höhen angebracht. Entweder direkt am Mast oder mit einem Verbinsungsrohr.  Es gibt hellere und dunklere Masten, mit Maserung und ohne. Ihr ahnt es vielleicht an diesen Masten können ebenfalls Aufkleber, Schilder, Beschädigungen oder andere Dinge sein.
Ein weiterer Aufmerksamkeitspunkt ist das erkennen ob alle Ampelfelder Hütchen haben oder ob eines fehlt? Sind  Lautsprecher am Ampelmast, der das Signal für Sehbeinträchtige wiedergibt? Wenn ja, wie laut wird das Signal wohl sein und ist es ein ticken im Sekundentakt, ein klopfen oder dieses schreckliche schnelle piepen. Verändert sich der Ton je näher die rote Ampelphase rückt? Wird das Signal auch gesendet, wenn kein Lautsprecher sichtbar ist? Gibt es zwei Ampelfelder oder drei? Ist es eine einfache Farbampel oder eine mit Symbolbildern? Blinkt vielleicht noch irgendetwas? Es gibt so vieles zu entdecken. Ich kann auf Grund der vielen unterschiedlichen Ausführungen einer Ampelanlage gar nicht alles aufzählen. Ich  kann nur einen kleinen Einblick geben in das, was ich wahrnehme, sehe. All dies im einzelnen und nicht als großes Ganzes.  Im Overload ist es mir nicht mehr möglich all diese vielen Wahrnehmungen zu verarbeiten, konzentriert zu filtern was nun wichtig ist. Die vielen Sequenzen lassen sich nicht zusammensetzen, ergeben kein klares Bild sondern den im letzten Artikel genannten “Brei” oder Wirbelsturm. Da ist dann einfach nicht mehr klar ob das wahrgenommene Rot nun das Lichtsignal im Ampelfeld, die Schrift am Drücker oder ein Aufkleber am Mast war. Vor allem aber sind die vielen Eindrücke einfach weitere  Tropfen im schon überlaufendem Fass (Redewendung). Was davon im überlaufen verschwindet und was im Fass (“sicht- und erkennbar”) bleibt kann ich selbst nicht steuern, dementsprechend ist nicht klar auf welches Detail ich reagieren könnte und auf welches nicht.

Ach eine kleine Anekdote möchte ich noch schreiben. Hier in der Region wird gerne gesagt
“Wir gehen über die Ampel.” Bevor ich also überhaupt an die Überquerung der Strasse komme entstehen schon sehr lustige aber nicht unmögliche  Bilder in meinem Kopf, die ich dann erstmal wieder beiseite schieben muss. Gemeint ist natürlich an der Ampel über die Strasse gehen. ;)

Overload im Strassenverkehr

Im Overload zu sein bedeutet mein Körper hat schon so viele Reize aufgenommen, dass er sie nicht mehr verarbeiten kann. Häufig verursachen sie bereits Kopfweh, Übelkeit und ein Schwindelgefühl. Das Schwindelgefühl ist sicher kein Wunder, wenn man bedenkt, das im Kopf Bilder, Töne und Eindrücke rauschen als wären sie mit 300 km/h in einer Extremachterbahn. Alle Wahrnehmungen gleichzeitig ohne Anfang, ohne Ende, ohne Halt. Konzentration ist nicht mehr möglich. Alles verschwimmt zu einem bunten, lauten Brei im Wirbelsturm.

In der Öffentlichkeit zu sein, agieren zu können, bedeutet jedoch eine Menge Konzentration haben zu müssen. Welcher Reiz ist wichtig? Was bedeutet er? Wie muss ich handeln? Für die Antworten auf diese Fragen habe ich im Overload keine Kapazität mehr.  Da ist einfach nur noch ein weiteres Signal, dass in meinen Kopf, meinen Körper dringt.
In dieses wuseln. Da bedeutet die rote Ampel für Autos genauso viel wie rote Schrift auf dem Werbeplakat, rote Beutel, rote Schuhe, rote Rückstrahler eines Autos, eine rote Blüte oder das Flugzeug mit rotem Aufdruck  das vielleicht noch zum selben Zeitpunkt in meinem Blickwinkel ist. Das rot ist ein farbiger Schatten, den ich nicht mehr deuten kann. Gleichzeitig ist da ein grünes Blatt, eine grüne Jacke, ein grüner Schriftzug, die grüne Ampel, eine grüne Mütze und grünes Bonbonpapier am Boden. Zu dem roten Schatten gesellt sich ein grüner Schatten. Genauso ist es mit jeder anderen Farbe. Ein buntes Schattengewirr.
Dazu die Geräusche – Worte, Autos, das knacken der Ampel, der abfahrende Bus, eine Fahradklingel, aneinanderreibender Stoff, ein klappernder Taschenbaumler, ein hechelnder Hund, Vögel und das Flugzeug. Im schlimmsten Fall kommen auch noch taktile Reize hinzu – der Wind, einzelne Haare die ins Gesicht wehen, Regentropfen etc.  Auf welchen Reiz muss ich mich jetzt konzentrieren?  Welcher Farbpunkt  war die Ampel? War dieser rote Farbpunkt in meinem Schattenbild die Ampel oder war es nur eine Mütze in der Ferne? War der grüne Farbpunkt in meinem Schattenbild ein herannahendes Auto oder war es nur ein Blatt vom Baum? Ich habe keine Konzentration mehr. Ich “sehe” es nicht mehr genau.

Ich muss hier einfach nur weg. Raus aus diesem Brei an Eindrücken. Also laufe ich los, konzentriere mich auf den taktilen Reiz, den das laufen mir gibt. Das verlagern des Gewichts von einem Bein aufs andere. Das merkwürdige Gefühl im Körper das durch die Bewegung entsteht. Der Brei um mich herum wackelt nun noch mehr. Ich versuche den Tönen zu entkommen. Es muss ruhiger werden. Auditiv und visuell.

Irgendwann breche ich dann ein, kann auch die Reize die das laufen verursachen nicht mehr aushalten. Habe mich im besten Fall in eine Seitenstrasse zurückgezogen in der es ruhiger ist. Vielleicht auch in ein offenstehendes Treppenhaus oder in einen Toilettenraum eines Geschäfts. Jetzt muss ich die Augen schließen, die Ohren zuhalten, den Achterbahnbrei im Kopf zur Ruhe kommen lassen.

Wie komme ich aus der Situation heraus? Die beste Hilfe ist hier eine Begleitperson. Ein Fixpunkt an den ich mich dann halten kann. Der konstant ist, nicht im Brei verschwindet. Das kann der Schuh des Begleiters sein, ein Knopf an der Jackentasche, ein kleines Label auf der Handtasche. Ein visueller Fixpunkt der mich von diesem Platz an einen “sicheren” Ort bringt. Ein Punkt der sich auf dem Weg nicht verändert und dem ich folgen kann. Wichtig ist hier, dass ich dafür noch bzw, durch eine kurze Pause, wieder die Konzentration habe.
Eine klare Ansage (bspw. Ich bin da. Ich bringe dich jetzt hier raus. Ich weiß was zu tun ist. etc.)  kann einen Punktreiz geben und Sicherheit. Mit mir sprechen wollen, einen Dialog führen, Fragen stellen sollte man  vermeiden, das kann zu einem Meltdown führen. Ich “höre” ja nicht mehr genau was gesagt wird. Es geht unter im auditiven Brei.
Je nach Situation und Person kann auch ein fester taktiler Reiz hilfreich sein. Eine Hand die mich fest am Arm oder der Schulter berührt. Die mich “führt”, damit ich mich nicht verliere im “Brei” und wieder orientierungslos werde. Manchmal ist dies sogar notwendig, damit ich auf den anschließenden auditiven Reiz des Begleiters reagieren kann.

 

 

Smalltalk

Auf dem Weg zum Arzt und zum Versorgungsamt.

B: “Kalt ist es geworden.”
“Ja.”

und schon startet des Gedankenkarussell:
Von der Jahreszeit her ist es ja okay, das es so kalt ist. Es ist eben Winter. Nur ungewohnt  da die letzten Tage und Wochen doch sehr mild waren. Gestern hat es ziemlich geregnet. Wären es heute Schneeflocken? Brrr, ja es ist ziemlich kalt geworden.  Ich hätte auch meine Mütze aufsetzen sollen. Aber daran habe ich wieder mal nicht gedacht. Das wäre ja etwas neues im Ablauf des anziehens gewesen. Wie schaffen es andere da einfach mal so dran zu denken?
B. hat eine Mütze auf. Das habe ich schon von weitem gesehen, als sie bereits an unserem Treffpunkt auf mich wartete. Da dachte ich schon. “Stimmt eine Mütze hätte ich auch anziehen können.” Warum kann ich nicht so spontan handeln?
Wo ist meine Mütze eigentlich? Zuletzt hatte ich sie mit an der Nordsee. Eine Mütze mit ans Meer zu nehmen ist Routine. Also das einpacken. Getragen habe ich sie dort aber auch nicht. Es gab zwar einen Tag wo es sehr frisch war, aber auch da war es ja nicht im Ablauf des anziehens integriert, dementsprechend hatte ich sie nicht auf. Das ganze braucht wieder eine genaue Planung, ein daran denken bis es zur Gewohnheit wird.  Aber wo ist die Mütze jetzt? Liegt sie im Flur? Nein. Vielleicht noch im Rucksack oder im Schrank. Es gibt ja auch noch die rote Mütze von F. Sie liegt im Schrank, das weiß ich genau. (ich gehe die Bilder im Kopf nochmal durch wo die Mütze liegt, gehe den gestrigen Regentag nochmal durch, fühle was es für mich bedeuten würde im Regen draussen zu sein)
Zum Glück regnet es nicht. Gut das wir heute unterwegs sind und nicht gestern. Oh, das ist etwas das uns beide angeht. Schließlich profitieren wir beide davon.
“Zum Glück regnet es nicht.” möchte ich sagen. Doch stopp. Soll ich das jetzt noch sagen? Es ist einige Minuten her, seit der Dialog begann. Warum fällt mir dieser Satz erst jetzt ein? Das wäre eine mächtige Verzögerung des antwortens.
Ach Smalltalk du leidiges Ding.

Update – Herzkindwunscherfüllung

Woran ich ja nicht mehr geglaubt habe, sie hat es tatsächlich geschafft.  Täglich gehofft, gelauert, recherchiert und Erfolg gehabt. Das Herzenskind konnte zwei von Herzen gewünschte Karten für die Gangtour kaufen. Nun zählt sie den Tagescountdown und möchte sich nochmal herzlich bei den Abnehmern der vorherigen Karten bedanken.
Dank euch war es ihr finanziell möglich ihren Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.

 
Ich bin nun für Übernachtung und Fahrt zuständig.

*Und dafür nicht komplett im Overload zu versinken.

#XXLTuberDay vs. #Gangtour

****Update***

Wir haben dank des Blogeintrags die vorhandenene  Karten bereits verkaufen*
können. Es ist somit wieder Geld für die gewünschten Gang-Tour Karten vorhanden.
Wir sind sehr dankbar für diesen edlen Spender.
*Er schenkte uns nach dem Kauf die Karten für den XXL-Tuber-Day zurück so dass die
Herzenstochter ihre Sommerferien mit einem Besuch im Freizeitpark beginnen kann. 

Leider haben wir bisher noch keine Gangtour Karten kaufen können. Wir schauen
jeden Tag nach Angeboten, haben selbst eine Kleinanzeige aufgegeben und unser
Gesuch in zwei Facebookgruppen eingestellt. Alternativ würden wir statt der Karten
für Köln auch Karten für den 16.05. in Frankfurt nehmen.
Die Hoffnung auf die Erfüllung der Herzkind-Wunsches geben wir noch nicht auf.

*****

Hallo liebe Mitleser. Heute schreibe ich mal einen ganz anderen Artikel als üblich. Der Grund ist, dass ich dem Herzkind versprochen habe alles in meiner Macht stehende zu tun um ihren Wunsch wahr werden zu lassen. Ein Artikel schreiben und damit vielleicht einen Helfer finden ist eine Möglichkeit, die ich hiermit in Anspruch nehme. Nun aber mal zum eigentlichen Anliegen. Das Herzkind hat ein großes YouTube-Idol. Sie hat ihr Geld gespart um ihn einmal live sehen zu können. Manch einer meiner Leser weiß wie schwierig es bei uns manchmal ist mit dem Geld. Sie hatte endlich soviel zusammen, dass sie sich zwei Karten (für sich und eine Begleitperson) für den XXL-Tuber-Day im Movie-Park am 27.06.2015  kaufen konnte. Die Freude war riesig als sie die ausgedruckten Karten endlich in der Hand hielt. Freudentränen floßen, Glück lag in der Luft, ein Tänzchen wurde aufgeführt und das Lächeln wich tagelang nicht aus ihrem Gesicht. Nun erst hat ihr Idol Julien bekannt gegeben, dass er am XXL-Tuber-Day doch nicht anwesend sein wird. Wieder flossen Tränen. Viele, viele Tränen.  Nur dieses Mal nicht aus Freude. Die Möglichkeit Julien live zu sehen entschwand  in weite Ferne. Das ersparte war aufgebraucht. Ich bot ihr an an diesem Tag dennoch mit ihr in den Movie-Park zu fahren. Sie könnte andere Tube-Stars treffen (sie hat ja mehr Favoriten – dagibee, i-blali, apecrime, m00sician … und wie sie alle heißen), die Fahrattraktionen nutzen und einen schönen Tag im Freizeitpark haben. Nein, das war kein Trost für sie. Sie würde die Karten gerne wieder verkaufen. Oder viel viel lieber tauschen. Tauschen gegen zwei Karten für die Gangtour am 04.06.2015 im E-Werk in Köln. (Es gibt dafür momentan noch Karten in der Ticketbörse, doch wie oben schon beschrieben ist das ersparte für die, nun fürs Herzkind nicht mehr mit Freude verbundenen Karten, ausgegeben worden. Zudem müssten wir uns auch noch um eine Übernachtung [vermutlich Jugendherberge] kümmern. Diese Kosten würde ich dann vom ersparten Geld für die Sommerferien übernehmen. Hierfür versuchen wir ja monatlich 10 – 15 Euro zurückzulegen.) Ich glaube ich schweife hier aber gerade wieder zu sehr aus. Also unsere Anliegen nochmal kurz und knapp: Gibt es jemanden der 2 Eintrittskarten für den XXL-Tuber-Day am 27.06.2015 benötigt? Es handelt sich um zwei Tageskarten für Erwachsene, die gleichzeitig zum Eintritt in den Movie-Park am 27.06.2015 berechtigen. Verkaufen würde sie das Herzkind für 20,50 Euro pro Karte. (Das ist sogar günstiger als eine normale Eintrittskarte in den Park) Noch besser wäre natürlich ein Tausch gegen zwei Gangtour-Karten für den 04.06.2015 in Köln, damit das Herzkind Julien tatsächlich einmal live erleben kann. Danke für eure Aufmerksamkeit. Das Anliegen darf gerne geteilt und rumgesprochen werden. Je mehr Leser es gibt, je höher ist die Chance einen Traum des Herzkindes zu ermöglichen.

2014 – wie es war

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
sehr wechselhaft

2. Zugenommen oder abgenommen?
29 kg abgenommen

3. Haare länger oder kürzer?
länger (mein Friseurgutschein von 2011 ist noch immer nicht eingelöst)

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
 nicht beurteilbar

5. Mehr Kohle oder weniger?
im Vergleich zum Jahr 2013 gleichbleibend

6. Besseren Job oder schlechteren?
gleichbleibend  (Mutter, Tante, Überlebenskünstlerin, Schnäppchenjägerin, Supervisorin, Handwerkerin, Pädagogin, Hauswirtschaftlerin, Köchin …)

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
 weniger

8. Dieses Jahr etwas materielles gewonnen und wenn, was?
1 Paddingtonpaket, 3 Bücher, 2 Eintrittskarten für den Zirkus, 2 Eintrittskarten für einen Indoorspielplatz, Kaffee, Kekse, Seebergerpaket, Mini-Bilibos für den Knirps

9. Mehr bewegt oder weniger?
im Schnitt denke ich gleichbleibend wenig

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
körperlich waren es immer wieder Erschöpfungssymptome, die vor allem Kopf, Kreislauf und Bauch betrafen – wie oft habe ich nicht gezählt – gefühlt war es zu oft

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Migräne, Burn-Out

12. Der hirnrissigste Plan?
alles schaffen wollen

13. Die gefährlichste Unternehmung?

14. Die teuerste Anschaffung?
ein neues Handy für 99,- Euro (noch immer nicht abbezahlt und nach 3 Wochen war das Display defekt )

15. Das leckerste Essen?
am 06.12. im asiatisch-mongolischen Restaurant

16. Das beeindruckendste Buch?
Schattenspringer

17. Der ergreifendste Film?

18. Die beste CD?

19. Das schönste Konzert?

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
dem Herzkind
mir
dem Knirps

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
dem Herzkind
mit Mel

22. Zum ersten Mal getan?
Fernbus gefahren und Mel besucht
ambulante Ergotherapie begonnen
Interview- und Drehtermine wahrgenommen
Expose geschrieben und Manuskript eingereicht
(Dank Kautionsrückgabe) fünf Tage Urlaub an der Nordsee gemacht
dem Herzkind alleinige Reiterferien ermöglicht

23. Nach langer Zeit wieder getan?
essen gegangen
den Hausarzt gewechselt
mir die Haare von der Schwester schneiden lassen
in den Zirkus gegangen
in der Ostsee gewesen

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
vorläufiger (?) Abschied von Assistenz
endgültiger Abschied von Assistenz²
Ende der Möglichkeit Therapiestunden in Anspruch zu nehmen
Overloads und Shutdown “in der Öffentlichkeit”
ein Rettungswagen, der für mich gerufen wurde

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mir fallen Dinge ein, die ich gerne geschenkt habe. Dinge, die mir viel bedeuten, weil sie persönlich sind. Mit vielen Gedanken an die zu beschenkende Person. Aber ob es gut war das sollten die Beschenkten selbst beantworten.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ehrliche und wertvolle Worte,
mich eingeladen in den Schwarzwald,
eine selbstgestaltete Kiste mit vielen persönlichen Karten für das ganze Jahr, geschrieben und gestaltet von lieben Menschen aus der Twitter-Blogger-Welt (=meine Geburtstagselfenkartenbox),
eine Stiftebox mit ganz persönlicher Bedeutung,
eine für mich wertvolle Abschiedskarte,
ein teurer Wunsch der erfüllt wurde, den ich aber nicht annehmen konnte. (Entschuldige!)

28. Der schönste Satz, den jemand mir gesagt/geschrieben hat?
Da gab es einige. Vor allem in Karten, Briefen, auf kleinen Zetteln, Mails und auch persönlich. Sie alle sind abgespeichert, teils in meiner Wohlfühlbox und vor allem im Herzen.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

30. Dein Wort des Jahres?
Schwarzwald

31. Dein Unwort des Jahres?
Abschied

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

33. 2014 war mit einem Wort:
veränderungsbelastet

#BloKoDe – Blogger Kommentiertag Deutschland

blo

zum 2. Bloggerkommentiertag am heutigen 02.01.2014 eine Zufallsauswahl meiner Posts:

Wahrnehmung einer Autistin :mitten auf der Autobahn
Erlebnisse: eine ungewöhnliche Begegnung
aus dem Alltag: die Bank unter der Trauerweide
Autismus in der Partnerschaft: Liebst du mich noch?
Leben mit Depression: ein Tag mit der schwarzen Lady
das Herzenskind hat Geburtstag: nie wieder einstellig
kreativ mit Knirps: Sand zum selbermachen

Ihr dürft natürlich auch gerne in den Kategorien stöbern, euch durchklicken oder wieder abschalten ;-). In jedem Fall:  Danke, dass ihr da gewesen seid.

herzlichst grüßt
Herzchaosmama

Autismus öffentlich machen – erste Schritte sind gegangen

Im nächsten Jahr soll es mit dem Thema Autismus, meinem Alltag und meiner Wahrnehmung weitere Schritte in Richtung Öffentlichkeit gehen. Interview- und Drehtermine sind bereits gehalten worden, mindestens ein weiterer steht noch offen. Auch schriftlich wird es Neuerungen geben sowohl online als auch offline. Mir wurde zudem des öfteren nahegelegt eine Ausstellung mit einigen meiner Fotos zu machen um damit die Menschen zu erreichen. Lange schon ringe ich mit diesem Vorschlag und seiner möglichen Umsetzung. Für eine Ausstellung muss natürlich neben einem Raum auch das Material (Leinwände, Poster, Banner, Werbung etc.) zur Verfügung stehen. Dies ist mit Kosten und der Suche nach guten Anbietern verbunden, denn auch die Qualität muss stimmen. Pixum.de gab mir die Möglichkeit einen Leinwanddruck zu testen, Größe und Form konnte ich frei entscheiden. Für mich war es wichtig, dass dies zum Bild passt. Anfangs wählte ich ein Panoramaformat, denn mein ausgewähltes Foto kam damit am besten zur Geltung. Schön fand ich hier die Möglichkeit, die Pixum bei der Formatwahl bietet. Anhand einer Personensilhouette hat man einen direkten Größenvergleich und erkennt in etwa die Wirkungsweise auf den Betrachter. pixum Im nächsten Schritt kann man das Bild betrachten, wie es an einer hellen oder einer dunklen Wand wirkt. Vielleicht wird es irgendwann weitere Wandfarben zur Auswahl geben – ich wäre sehr dafür. pixum2 Das Motiv ist nochmal aufs ausgewählte Format anpassbar, der Fokus kann verschoben oder ein Bildausschnitt gewählt werden. pixum3 Anschließend wird mit einem Klick die Leinwand in den Warenkorb gelegt, es wird ein voraussichtliches Fertigungsdatum angezeigt und Schritt für Schritt zum Ende der Bestellung geführt. Da mich vor allem das Druckergebnis interessierte war es mir wichtig möglichst unterschiedliche Farben auf dem Bild zu haben. Aus Erfahrung weiß ich, dass gerade hier die Schwachstellen im Druck liegen. Da wird ein blau zum lila, das Bild bekommt insgesamt einen Rotstich, verblasst oder wird ungenau gedruckt. Aus diesem Grund entschied ich mich also um was die Motivauswahl betraf und wählte im Anschluss nochmal ein für das Motiv passendere Format. Die Lieferung dauerte in meinem Fall 6 Tage. Die Leinwand kam verschweißt in einem festen großen Pappumschlag bei mir an. IMG_0059 Der Pappkarton hatte auf der Rückseite, vermutlich durch den Transport beim Versand, eine kleine “Macke” und ich befürchtete zu Beginn die Leinwand könnte, da sie nicht mit Luftpolsterfolie geschützt war, ebenfalls beschädigt sein. Glücklicherweise, war dies jedoch nicht der Fall. 20150101_161443 Die Leinwand ist sauber am Rahmen befestigt/ getackert, was ich schon anders erlebt habe. Da gab es Tackernadeln kreuz und quer oder nur halb getackert, grobe Heißkleberspuren, einen unsauberen Schnitt oder ein verzogenes Bild. IMG_0063 Die Farben des Drucks sind gemäß meiner Vorstellung, sie verschwimmen nicht ineinander und geben ein klares Bild wieder. Blau, rot, gelb, grün und weiss sind ohne andere Farbstiche und ohne das die Konturen schwammig werden wiedergegeben. Alles in allem ein sehr sauberer, detailgerechter Druck, der von guter Qualität spricht. IMG_0067 IMG_0065Ich bedanke mich ganz herzlich bei Pixum für die Bereitstellung eines Gutscheins. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung “Autismus öffentlich machen” getan. Die erste Leinwand für eine Ausstellung ist fertig.

duschen als Skill

“Warum tut dir das duschen in Spannungssituationen eigentlich gut? Das sind doch massive Reize denen du da ausgesetzt bist.”

Nun, man muss hier unterscheiden zwischen Anspannungssituation und Overload. Beim Overload ist das duschen tatsächlich absolut unmöglich. Die Überreizung ist bereits da und jeder weitere Reiz kann mich ins absolute “aus” bringen. Ein Zustand bei dem auch der Körper (beispielsweise mit Kreislaufzusammenbruch) reagiert.

In Anspannungssituationen jedoch “beruhigt” das duschen. Der Duschraum ist ein Raum mit klarer Begrenzung. Nicht zu eng, aber auch nicht zu weit. Gedämpftes Licht und visuelle “Ruhe” schaffen eine Pause für die Augen. (Meist sind meine Augen sowieso geschlossen, doch wenn ich sie öffne, werden sie nicht sofort überfordert.)

Das gleichmäßige rauschen des Duschstrahls bleibt konstant. Was jedoch noch viel wichtiger ist: es überdeckt alle anderen Umgebungsgeräusche. Selbst die Körpergeräusche (wie etwa den Herzschlag), die mit Ohropax extrem störend sein können, und in Anspannungssituationen weiter in die Überforderung treiben, werden überdeckt.

Die Berührung des Wassers auf der Haut hat ebenso einen konstanten Härtegrad. Ich spüre selbstbestimmt die Grenze des Körpers, kann bei mir bleiben. Es unterdrückt Autoagression, die sonst gegen den Körper einsetzen würde. Die kontrollierte taktile Reizung lenkt von anderen unangenehmen, nicht steuerbaren Körperwahrnehmungen (wie Unruhe, Anspannung, Verspannung oder Schmerz) ab.

Das duschen, nicht im Sinne von sich waschen und pflegen, sondern im Sinne von spüren, wahrnehmen und die Umgebung bedecken, ist daher tatsächlich ein Skill, der Überforderung mit sich selbst zumindest für den Moment “wegspülen” kann.

urheberrechtlich geschützt

Ich sehe was, was du nicht siehst.

Noch 2 Haltestellen bis nach Hause da steigt ein junger Mann in die U-Bahn ein. Ich sitze wie immer vorne um visuelle, auditive und taktile Reize möglichst gering zu halten. Der junge Mann bleibt vor meinem Sitz, direkt an der Tür stehen. Er schnauft ziemlich. Ich vermute, dass er zur Bahn rennen musste und aus diesem Grund so aus der Puste ist. Mir fällt seine mit weißen Farbklecksen besprenkelte Jogginghose auf. Das es eine Jogginghose ist wundert mich. Vorstellen könnte ich mir, dass er gerade von der Arbeit kommt, dazu passt der dunkelblaue Rucksack den er trägt und die Uhrzeit. Doch trägt man auf Arbeit nicht eine Arbeitshose? Das ist ein Bild, welches ich öfter in der Bahn beobachte. Es kann natürlich sein, dass er noch Probetage hat, dafür ist die Anschaffung einer Arbeitshose eventuell nicht wichtig.  So mache ich mir meine Gedanken.

Das Fotolicht seines Handy in grüner Schutzhülle blinkt plötzlich grell auf. Macht er etwa ein Foto vom Boden der Bahn? Nein es scheint das Zeichen eines eingehenden Anrufes zu sein, denn er hält das Telefon kurz darauf ans Ohr. Das Gespräch ist sehr kurz, er sagt nur einmal leise “ja” und zweimal “ok”. Die Bahn ruckelt weiter.

Der junge Mann hält sich nun mit der linken Hand an der Haltestange fest, die rechte Hand legt er ruckartig auf Brusthöhe an seinen Körper. Eine Geste, die ich oft beobachte, nachdem Menschen einer Bahn oder einem Bus hinterher gelaufen sind. Anschließend neigt er seinen Kopf sodass die Stirn seinen linken Oberarm berührt und atmet weiterhin mehrmals kräftig pustend aus. Er muss wirklich gerannt sein. Ich schaue mir noch immer die winzigen Farbkleckse auf seiner Hose an, finde kleine Muster, die vermutlich wieder nur ich entdecke und wundere mich dabei noch immer über die Art/ den Stoff der Hose.

Nach weiteren 2 Minuten fahren wir in unsere U-Bahnstation ein. Ich stehe auf und achte darauf den jungen Mann dabei nicht berühren zu müssen. Zum Glück geht er ein Stück zur Seite. Nachdem die Tür der Bahn sich geschlossen hat spricht das Herzkind mich an: “Mama, ich würde gerne wissen warum der Junge geweint hat. Mich macht es immer total traurig andere traurig zu sehen.”
Ich denke kurz nach, aber vor uns in der Bahn stand nur der junge Mann. Es ist möglich, dass an der Haltestelle ein weinender Junge sass. Ich war dort völlig überfordert vom aufpassen müssen niemanden zu berühren, von der Fülle an Farben der Kleidung vieler Menschen, den vielen Tönen. Ich suche in meinem Kopf aus dem ganzen Wirrwarr nach dem Bild eines weinenden Jungen und finde keines. Auch weinen gehört habe ich niemanden. “Welchen Jungen meinst du denn? Ich habe keinen gesehen.”
“Na der, der in der Bahn genau vor dir stand.”

Ich habe wirklich nicht bemerkt, dass er geweint hat. Hätte es nach meinen Beobachtungen und unter den gegebenen Umständen nicht so eingestuft. Zudem habe ich die Person als jungen Mann, vermutlich gerade in Ausbildung, wahrgenommen nicht als Jungen.  Das er einen dunkelblauen Rucksack mit zwei Aufnähern trug und eine Jogginghose mit weißen Farbtupfern, das wiederum ist dem Herzkind nicht aufgefallen.

Ich muss funktionieren, war mein Ziel.

“Frau (Herzchaosmama) hat  die letzten Monate viel besser weggesteckt als ich dachte” ,  über diese Worte denke ich nach.   Denke nach und frage mich was hat diese Person sich denn vorgestellt?  Es ist ein Satz der etwas aussagt und doch Unwissenheit hinterlässt. Unwissenheit darüber ob es wirklich besser war oder ob irgendetwas einfach nicht wahrgenommen wurde (was ich ganz ohne Wertung meine).

Ich selbst fand die Umstellungen der letzten Monate sehr belastend, war oft am Limit, kämpfte mit Abstürzen, vielen Overloads, Meltdowns und ja manches mal auch mit dem Gedanken das alles doch einfach nur ein Ende haben soll.
Ich kämpfte mich durch. Wortlos, immer schwächer werdend  und doch weiter gehend.

Ich nahm Termine wahr um mich an irgendetwas festhalten zu können.  Termine, die lange schon im Wochenplan integriert sind. Termine die – wegen der gegebenen Struktur – Erleichterung und – wegen der enormen Konzentration und Kraft, die sie brauchten – Belastung bedeuteten.   Ein Zwiespalt der dazu beitrug funktionieren zu müssen und ebenso auch funktionieren zu wollen.  Es mussten ja auch wieder “Gerüste” aufgebaut und Vertrauen geschaffen werden.

Das Gefühl dabei war oft am Limit der eigenen Kraft zu sein. Pausen die zwischen den Terminen stattfanden wurden gebraucht um den “Reserveakku” wieder aufzuladen. Nie reichte es um richtig Kraft zu tanken.  Um wieder mit Freude und Vertrauen in mich eine Sache anzugehen. Was früher Freizeit oder Auszeit bedeutete wurde nun zur Pflicht. Ich muss funktionieren, war mein Ziel.

ich möchte wieder schreiben

Eigentlich möchte ich wieder schreiben. Möchte wieder bloggen. Es fehlt nur das Vertrauen. Das Vertrauen in mich. Und damit die Worte. Worte die sich schreiben lassen, die mich mitteilen,  mich teilhaben lassen. Teilhaben lassen am Leben da draußen.
Es ist viel verloren gegangen in den letzten Monaten. Und mit jedem Stück Verlust machte es mich schwächer. Zog es mich mehr in mich zurück. Ich verlernte wieder, was jahrelange Therapie erst möglich machte – Vertrauen schenken, mich mitteilen können.

Zu viele Stützpfeiler brachen weg. Stützpfeiler die mir halfen mein Inneres nach Außen zu tragen. Die versuchten mich so anzunehmen wie ich bin. Die nicht die Defizite bemängelten oder mich skeptisch beäugten um sich dann wieder abzuwenden, weil ich “merkwürdig” bin. Menschen, die mich kennen lernen wollten. Sich die Zeit nahmen. Viel Zeit. Die Rückschläge und Fehltritte meinerseits nicht persönlich nahmen und trotz dieser einen weiteren Schritt auf mich zugingen statt die Flucht anzutreten oder die Annäherung aufzugeben.

All dies gab mir die Möglichkeit Vertrauen zu schenken. Das spüren, dass sie sich nicht entfernen, wenn ich unangenehm werde. Das sie da sind zu jeder Zeit. Das Wissen, selbst wenn ich mich einmal nicht mitteilen kann sind sie da. Immer wieder. Und sie lernten mich kennen.  Mich als Mensch hinter dem Außenbild.

Und nun ist in den vergangenen Monaten so vieles passiert, dass ich mich zurückziehen musste. In mich. Weil es zu sehr schmerzte, dass diese Personen, denen ich mich endlich mitteilen konnte aus meinem Leben verschwanden. Erst war es die Therapie die zu Ende ging, dann waren es beide Assistentinnen von denen ich mich verabschieden musste. Mit  jedem wegbrechen eines Stützpfeilers ist auch etwas in mir zerbrochen. Die Fähigkeit nach außen zu treten. Die Tür hat sich verschlossen. Eine Tür die viel Zeit benötigte um sich zu öffnen.  Ich wurde stiller. Es fühlte sich an als wäre da niemand mehr der mich kennt. Niemand mehr der mich sah als den Menschen, der ich bin.

Dabei habe ich so lange dafür gekämpft.

Es begann von neuem mich erklären zu müssen. Zudem in neuer Umgebung. Nichts war mehr vertraut und auch ich vertraute nicht mehr. Vor allem mir nicht mehr. Worten nicht mehr. Es gab keine Worte mehr für mich. Leere füllte meinen Körper. Und das machte es mir schwer. Es war ein Rückschlag ins alte Leben. Ins Leben als jeder nur die Außenfassade kannte. Es brachte mich zurück ins funktionieren müssen. Ins funktionieren ohne mich selbst wahrzunehmen, ohne mich selbst mitteilen zu können.
Ich wurde weniger. Stück für Stück.