was wünschst Du Dir…

… zum Geburtstag? … zu Weihnachten? etc.

Eine Frage die ich kaum beantworten kann. Manchmal gibt es etwas materielles, das dem „überleben“ hilfreich ist (ein Lebensmittelkorb für die nächste Woche weil es bei uns finanziell knapp ist) oder etwas, dass zur sozialen Gemeinschaft beiträgt (ein Zuschuss zur Klassenfahrt) , das sage ich dann auch.  Alles andere sind Luxusartikel (bestimmte Bücher, Gegenstände, Freizeitaktivitäten wie Zoo- oder Schwimmbadbesuch) und ich frage mich habe ich das Recht mir dies zu wünschen oder ist anderes vielleicht wichtiger und ich sehe es nur noch nicht?

Hinzu kommt, dass ich nicht weiss was erwartet wird, wenn mir etwas geschenkt wird. Wie muss ich mich verhalten? Es ist eine so starke Fremdsituation, dass die Freude zwar da ist, aber sie mich gleichzeitig unsicher macht. Wie darf ich mit der Freude in mir umgehen ohne das es für mein gegenüber „fremd“ wirkt.

Man gab mir den Tipp zu überlegen was eine Unterstützung für die nächste Zeit wäre und ob man sich da nicht etwas wünschen könnte. Doch was brauche ich in der Zukunft? Eine neue Wohnung. So liebend gern mit Wanne und Balkon und am liebsten in der hiesigen bekannten Umgebung. Dann werden Umzugshelfer nötig sein. Vermutlich neue Möbel, weil hiesiges viel von anderen ausrangiertes ist und keine Grundstruktur trägt. Im Juli wird die Assistenz neu beantragt. Wird wieder eine Zahlung meinerseits fällig? Sollte ich dafür Unterstützung erbeten? Brauche ich Rücklagen für eventuelle Nebenkostenabrechnungen, die wieder ein Loch in unsere Tagesfinanzen reißen.  Die Herzenstochter macht vielleicht noch eine Klassenfahrt. Die Sommerferien wollen geplant werden. Einige kleine Ausflüge sollten drin sein. Gerne würde ich aber auch wieder für einige aneinanderhängende Tage verreisen (am liebsten  ans Meer). Was soll man sich wünschen zu einem bestimmten Datum, wenn doch die weitere Zukunft so viele Hürden bereit hält?

Diese Frage jedes Mal aufs neue eine Herausforderung. Und ich freue mich doch einfach über jedes Wort. Jedes da sein anderer Personen. Jedes spüren, das an mich gedacht wird und jede kleine Geste, selbst wenn es nur eine Karte ist zaubern ein lächeln in mein Gesicht und erwecken den   „Hüpfball im Bauch“ (wie Sabine es beschrieben hat).

 

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