und dann kam der Rettungswagen

Wer mir nicht auf Twitter folgt hat es vielleicht noch nicht mitbekommen. Donnerstag Nacht wurde ich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Starke Schmerzen im rechten Unterbauch, eine Rötung die sich weiter ausbreitete und starke Kreislaufprobleme waren die Gründe. Später kam trotzt rascher Antibiotikagabe Fieber hinzu.
Noch immer steht nicht fest was die Ursache war, unter Weitergabe des Antibiotika (intravenös), Schmerzmittel (intravenös) und 2x täglicher Blutkontrolle ist das Fieber und die Rötung zurück gegangen, die Schwellung klang etwas ab und auch die Entzündungswerte waren rückläufig.

Meine Assistentin war oft bei mir, was mir sehr geholfen hat. Das Klinikpersonal war sehr freundlich und rücksichtsvoll (auch im Bezug zum Asperger). Man versuchte es mir wirklich so angenehm wie möglich zu machen, denn vieles bedeutete großen Stress für mich. Was nicht selten in Overloads endete.

Gestern wurde ich (für mich sehr spontan) von der Inneren entlassen, meine Assistentin wollte mich um 9.45Uhr abholen. Leider kamen wir nicht weit. Noch auf der Station sackte mein Kreislauf wieder zusammen. Mehrmals versuchte ich nach kurzer Pause wieder aufzustehen, aber mein Körper war dagegen. Ich bekam Herzschmerzen und wurde als internistischer Fall in die Notaufnahme gebracht. (Glücklicherweise war das EKG unauffällig).
Es kam zu weiteren Zwischenfällen und im Endeffekt verbrachte ich bis 14.30 Uhr meine Zeit im Schockraum, wurde vielen Ärzten vorgestellt und war selbst immer überfordertet. Auch Beruhigungsmedikamente halfen da nicht. Meine Assistentin blieb am Ende allein mit mir im Raum hielt mir die Hand, sprach mir manchmal ruhig zu und so schaffte ich es langsam aus dem Overload heraus und schlief völlig erschöpft ein.

Sie brachte mich später nach Absprache mit den Ärzten (und auf meinen Wunsch) nach Hause. Ich schlief etwa eine Stunde später ein, wachte gegen 19.00Uhr wieder auf, beantwortete die SMS die sie mir gegen 16.30Uhr schrieb (damit sie sich keine Sorgen mehr macht) und schlief kurz darauf weiter bis heute morgen kurz nach 8.00Uhr.

Momentan ist mein Körper noch immer nicht fit, Antibiotika wird mir heute Mittag von der Apotheke geliefert, mein Kreislauf hat in meinem Körper noch immer keinen Anker und verabschiedet sich regelmäßig.  Die Schwellung ist noch da  und schmerzhaft aber von äusserlich 13x7cm auf 4x5cm (innen kugelförmig) geschrumpft. Nachher wird meine Schwester vorbei kommen und auch meine Assistenz meldet sich nochmal. Notfalls bleibe ich diese Woche bei meiner Schwester, wobei mir zu Hause lieber wäre. Jedoch ist diese Aussicht besser als Krankenhaus.

* Ich habe mir viele Notizen im Krankenhaus gemacht. Jetzt allerdings erstmal nur sachlich die momentane Lage geschildert, falls nachfragen da sind von den Lesern die meinen Krankenhauseintritt  auf Twitter verfolgt haben.


*² Für Fehler in Grammatik, Satzbau oder Zeichensetzung haftet heute mal mein Körper, der durch die Medikamente und Umstände ziemlich mitgenommen ist .

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9 thoughts on “und dann kam der Rettungswagen

  1. Liebe Herzchaosmama,
    oh, da wünsch ich dir, dass es dir weiter besser geht und drücke die Daumen, dass du die nächsten Tage zu Hause verbringen kannst.
    Mensch, du machst ja Sachen! Was war das nur?
    Alles Alles Gute für dich
    von Herzen
    tüftelchen
    (Wenn es dir wieder besser geht, schau mal hier:
    http://www.brigitte.de/brigitte-muetter-blogs/ansehen?tid=1151
    Vielleicht magst du dich dort ja auch eintragen? Ich jedenfalls finde, dass dein Blog dort fehlt.)

  2. Das hatte ich noch nicht bitbekommen, weil ich momentan nicht so oft reingucken kann – bis die Hausarbeit fertig ist.
    Ich wünsche Dir, daß es Dir schnell wieder besser geht! Und daß Du erfährst, was das war/ist.
    Eine Frage nebenbei: Was wurde denn aud der Herzenstochter? War jemand bei ihr oder sie woanders, während Du im Krankenhaus warst?
    Schöne Grüße von JeNe

  3. Oje, da kann ich nur gute Besserung wünschen und das es hoffentlich noch eine Diagnose gibt, damit so ein schmerzhafter Zusammenbruch nicht noch einmal passiert.

    Liebe Grüße sendet Petra
    (die weder bei Twitter noch bei Facebook unterwegs ist)

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