Montags-Chaos

Oft wenn ich mir die Fotos anderer Blogger und Internetuser ansehe, denke ich:  Mensch so schön möchte ich es auch mal haben. Gemütlich, ohne Chaos, perfekte Ordnung. Aber das ist gar nicht immer so. Gerade wo Kinder sind, da herrscht auch mal ein kleines Durcheinander, da gibt es keine Perfektion.  Doch wer will sich das schon eingestehen? Wer möchte es zeigen?
Nicole hat sich gedacht, sie startet ein neues Projekt. Das Montags-Chaos. Sie möchte jetzt natürlich nicht jeden Montag Chaos machen, sondern sie möchte jeden Montag ein Foto veröffentlichen, an dem gezeigt wird, das auch das zum Alltag dazu gehört. Ich finde die Idee toll, denn sie nimmt auch mir ein wenig das schlechte Gewissen, wenn ich durch die Blogs stöbere und mir denke, ach die Herzchaostochter soll es auch so schön haben.

Heute ein Ausschnitt meines Bücherregals. Wenn es gut ist, stehen die Bücher nach Größe geordnet im Regal. Heute (Montag) sah das anders aus.

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17 Kommentare zu “Montags-Chaos

  1. Ja, die Leute räumen immer auf, bevor sie Fotos machen. Dabei fühle ich mich zB in so einer aufgeräumten Wohznung gar nicht wohl, habe immer das Gefühl, da wird nicht gelebt.

    • Ich habe auch das Gefühl, wenn ich in eine ganz reine Wohnung komme, habe ich Angst irgendetwas anzufassen. Ich suche immer ein Stück das mir zeigt „hier wird gelebt“. Sei es nun ein Spielzeugauto in einer Ecke, oder eine benutzte Kaffeetasse.

  2. Hab’s heute erst entdeckt, sonst hätte ich doch glatt gestern mitgemacht :D.
    Ich habe ja schon öfer mal erwähnt, daß ich quasi das personifizierte Chaos bin. Sieht man trotzdem nicht immer auf den Fotos, die ich zeige. (Aber ich zeige ja auch nicht alle ;).)

  3. Leider erst eben gelesen, sonst hätte ich sofort mitgemacht.
    Finde es aber auch, dass dieses „Chaos“ nur zeigt das jemand in der Wohnung lebt. Wichtig ist das man sich wohlfühlt, wer schreibt mir vor was „Ordnung“ ist?

    • Du hast Recht. Ordnung ist relativ. Wenn ich in der Therapie von „Chaos in meiner Wohnung“ gesprochen habe ist mir anfangs nie klar gewesen, das meine Therapeutin sich gar nichts darunter vorstellen konnte.
      Irgendwann habe ich dann wirklich detailierter beschrieben, beispielsweise: „mich macht es unruhig wenn das Bücherregal nicht aufgeräumt ist“ usw.

  4. Das dicke rote Buch oben links – was ist das? Das spricht mich gerade an, im Buchladen würde ich es jetzt in die Hand nehmen und angucken.

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