TV-Tipp

Autismusnews machte mich auf eine heutige Sendung aufmerksam und auch Euch möchte ich diese Information nicht vorenthalten.

Heute Abend  22.00 Uhr im WDR:
(Wiederholung am Donnerstag, 22. September 2011, 14.15 – 15.00 Uhr)

Behindert – Was darf ich werden?

Ein Jahr lang hat die story Melanie und Christopher begleitet. Melanie hat das Down Syndrom und möchte gerne in einem Kindergarten arbeiten. Zurzeit hat sie dort einen sogenannten Außenarbeitsplatz der Werkstatt. Der Kindergarten würde sie gerne übernehmen. Christopher hat Asperger, eine Form des Autismus. Sein Wunsch ist es, Archivar zu werden, und in seinem letzten Schuljahr hat er neben der Förderschule auch mehrere Praktika gemacht, eines bei der Stadt Castrop-Rauxel mit Erfolg und beispielhafter Unterstützung der zuständigen Institutionen. (Quelle: wdr.de)


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6 Kommentare zu “TV-Tipp

  1. Danke für den Tipp – nur kann ich leider wdr seit einer Senderumstellung im Kabel nicht mehr sehen 😦

    Nichts desto trotz – danke, danke für deinen sehr informativen Blog, der für mich eine Fülle neuer Informationen, aber auch netten und nachdenklichen Momenten bietet.

    Alles Gute euch weiterhin

    Simone

  2. Ich hatte gestern Abend den Hinweis in der Programmzeitung entdeckt und natürlich geschaut – und hatte anschließend ein ganz ungutes Gefühl. Ich fand es nicht richtig, Asperger-Autisten einfach den Stempel „behindert“ aufzudrücken, denn das ist meiner Meinung nach sehr individuell zu sehen. Der Professor, der Marcel diagnostiziert hatte, meinte auch zu uns, wir sollten der Schule gegenüber die Diagnose erst einmal für uns behalten, Asperger wären nicht behindert, sondern einfach nur anders. Insofern habe ich nur die Schulsozialarbeiterin eingeweiht, damit sie Marcel auffangen kann, wenn etwas ist. Alles andere möchte ich abwarten.

    Was die junge Frau mit dem Down-Syndrom angeht, war ich mehr als sauer, daß die Werkstätten sie nicht ihren Weg gehen lassen wollten. Wir brauchen eindeutig mehr solcher Sendungen, damit sich etwas ändert.

    Liebe Grüße

    Petra

    • Ich stimme Dir da in jedem Fall zu. Es muss einfach mehr Möglichkeiten geben als diese Werkstätten. Mehr Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dieses selektieren von Anfang an, finde ich unförderlich für beide Seiten. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich ohne die Diagnose durch die Schulzeit gehen konnte. Auch wenn es schwer war, doch nur so konnte ich vieles erreichen was mir vielleicht mit Diagnose nicht ermöglicht worden wäre.

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