er kommt näher …. der Zahnarzttermin

Ein kleines Thema in der Therapiestunde war das Haushaltsführung, das große  Thema jedoch war natürlich der kommende Zahnarzttermin. Nachdem ich meine Therapeutin in der letzten Stunde bereits indirekt auf meine Angst angesprochen habe, bot sie mir an Kontakt zu einem Zahnarzt aufzunehmen. Dies tat sie und teilte mir am letzten Dienstag mit, dass ich bei Dr. ….   einen Termin vereinbaren könne. Nach einer weiteren  Woche habe ich es dann auch geschafft, ich rief beim Arzt an, sprach mit einer recht netten Angestellten und nach dem auflegen wurde mir bewusst, dass ich jetzt tatsächlich einen Termin habe und das ich ihn auch einhalten muss, da meine Therapeutin nun auch ein Auge darauf wirft.
Auf die Frage ob ich momentan Probleme hätte, verneinte ich spontan da seit etwa 8 Tagen keine Schmerzen mehr da waren. Nach kurzer Reflektion meinerseits erklärte ich ihr, dass ich Schmerzen hatte und ganz sicher etwas getan werden muss. ( Früher hätte ich diesen Zusatz nicht genannt, da ich die gezielte Frage beantworte und diese kam als ich keinerlei Beschwerden hatte. Wie oft schon hat ein Arzt gesagt, „aber sie müssen doch Schmerzen gehabt haben“, worauf ich beispielsweise antwortete „Ja die hatte ich bei dem Unfall auch, aber jetzt nicht mehr, jetzt ist nur noch die Bewegung eingeschränkt.“)

Natürlich kamen die Zahnschmerzen in der darauffolgenden Nacht zurück, so stark das ich zusätzlich Übelkeit verspürte und auf dem Weg ins Bad mein Kreislauf  versagte. So lag ich nachts 3 Uhr etwa  15 Minuten auf dem Badezimmerboden mit den Füssen auf dem Toilettendeckel. Gegen 4 Uhr habe ich dank Schmerzmedikament wieder einschlafen können, allerdings weckten mich die Schmerzen viertel vor 6 auch wieder, da 6 Uhr sowieso Zeit zum aufstehen ist, tat ich dies und  erhöhte die Medikamentendosis.

In der Therapiestunde besprachen wir nun meine Ängste und die Therapeutin erzählte mir viel von der Praxis und dem Arzt selbst. Einige Vorschläge zur Angstbewältigung fielen, wobei manches für mich unbrauchbar ist. Einige Male zog ich mich während der Stunde ziemlich in mich zurück, weil die Überforderung zu hoch war. Gedanklich habe ich nun einige mögliche Bewältigungsstrategien, weiss jedoch noch nicht ob ich mich traue sie umzusetzen.  Mit der Therapeutin besprechen konnte ich dies nicht, da ich zu sehr in mir war und meine Gedanken und Worte keinen Ausgang fanden. So bleibe ich damit vorerst allein und muss am Tag des Termins schauen wie weit ich es schaffe.

Ach, sie fragte mich noch wie stark die Schmerzen wären, daraufhin konnte ich ihr keine Antwort geben, denn wie soll man dies einschätzen? Ich erklärte ihr das ich in der Nacht ein Schmerzmedikament genommen habe, am Morgen noch einmal 2 Para, etwa eine halbe Stunde später eine Ibu und immer noch Schmerzen verspüre. Daraufhin sagte sie ich halte ziemlich viel aus, bin sehr belastbar. Das ist eine große Stärke! Diese Stärke soll ich nun nehmen um auch den Zahnarzttermin zu überstehen.

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3 Kommentare zu “er kommt näher …. der Zahnarzttermin

  1. Geschafft fürs erste. Danke an alle fürs Daumen drücken. Ich werde später berichten, sitz jetzt in der Bahn und bin ziemlich gestresst, mein Zeitplan ist durcheinander und bin nun den ganzen Tag unterwegs und erst morgen wieder zu Hause.

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