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Archiv für die Kategorie ‘kurz notiert’

Stille

Stille herrscht hier im Blog. Es gibt Dinge die wiederholen sich. Manchmal möchte ich sie aufschreiben, dann öffne ich das Dashboard und schaue auf eine leere Seite. Eine Seite, die sich nicht füllen lässt weil Worte fehlen. Nach 10, 20 oder 30 Minuten schließe ich die Seite wieder, versuche es später nochmal. Aber auch dann geschieht nichts.

Dann gibt es neue Dinge. Geschehnisse von denen ich berichten möchte, aber auch dafür braucht es Worte. Worte und Kraft diese aufzuschreiben. So ist es still  geworden hier.  Hier in der virtuellen Welt.

Nicht aber in der Realität. Da geht es weiter. Weiter mit Rückfällen, Overloads, Veränderungen aber auch mit Herzmomenten. Herzmomenten und Hoffnungsgebern. Und irgendwann sind auch wieder Worte da. Worte die ich euch geben kann. Geben möchte, weil ihr noch immer da seid. Mich weiter begleitet. Auch wenn es Stillemomente gibt.

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Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

 

entschiedenlange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

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Wer ist der Chef hat in seinem Blog aufgerufen den Größenvergleich zwischen den ersten und den aktuellen Schuhen zu zeigen. Leider gibt es von mir keine ersten Schuhe mehr, aber in der Erinnerungsbox der Herzenstochter sind ihre ersten Schuhe. Und nach 10 Jahren hat sich schon einiges getan.

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Auf der Suche nach einem neuen Geschirr für die Chaoszwerge stieß ich auf viele empörte Kommentare. “Für Kleintiere sollte es keine Leinen geben. Das ist doch Tierquälerei.  Mit Kleintieren geht man nicht spazieren. Man soll lieber  ein geeignetes Gebiet sichern und sie frei laufen lassen, wenn sie schon unbedingt raus gehen sollen.”

Ehrlich gesagt habe ich mich früher auch gefragt warum es diese Vorrichtungen für Meerschweinchen, Hasen und Co gibt.  Heute nutze ich sie selbst. Natürlich geht man mit Kleintieren nicht spazieren wie mit einem Hund. Und ja sicher sind Freilaufgehege besser, wenn sie groß genug sind. Aber wir wohnen in einer Mietwohnung. Ich habe keine Möglichkeit draussen ein geeignetes Freilaufgehege einzurichten, aber es gibt eine große Wiese vor dem Haus. Die Chaoszwerge sind reichlich Auslauf gewöhnt, da sie tagsüber frei in der Wohnung laufen dürfen und nur nachts ein Gehege von 3 x1,50 m bewohnen. Wenn ich ihnen auf der Wiese nun mit den gängigen Freilaufgehegen ein Gebiet abstecken würde, dann hätten sie darin weniger Platz als sie es hier in der Wohnung gewohnt sind.

Die Zwerge sollen auch nicht nur raus um ein wenig Gras zu nagen, sie mögen es draussen zu springen, zu toben, die vielen Gerüche aufzunehmen, zu markieren, zu buddeln und anschließend ein Sonnen- oder Schattenbad zu nehmen. Wirklich toben und spielen könnten sie in diesen Freilaufgehegen nicht. Sie haben keine Möglichkeit Anlauf zu nehmen um dann einen Haken zu schlagen und wieder in die andere Richtung zu flitzen.  Das können sie aber an der Leine. Nicht an der zum Geschirr mitgelieferten kurzen, die hier auch gleich verbannt wurde, aber an einer mindestens 5 Meter langen Leine. Sie können damit insgesamt über  einen Weg von bis zu 10m  flitzen, welches Freilaufgehege würde ihnen das bieten? Ja, ich nutze für die Chaoszwerge ein Geschirr, weil ich glaube es gibt ihnen mehr Freiheit als ein abgestecktes Gehege.

Wir setzen uns immer so, dass sie in ihrem Umkreis Boden zum buddeln, Baumstämme zum beschnuppern und springen, Wiese, Gebüsch Sonne und Schatten haben. Ich würde nicht sagen, dass wir die Zwerge mit dem Geschirr und der Leine quälen. Am Anfang des Jahres, bei den ersten 2-3 Ausgängen wehren sie sich noch etwas gegen das Geschirr. Dann wissen sie meistens sobald wir es anlegen geht es raus und sie springen  gleich freiwillig in den Transportkorb.  Eher das wieder reingehen wird schwierig, denn wenn sie merken dass sie nun wieder in den Transportkäfig sollen gibt es schonmal Protest. Aber draussen lassen können wir sie hier nicht.

Sollen unsere Chaoszwerge nun nicht mehr in den Genuss der Natur kommen, weil ich ihnen kein so großes Gehege abstecken kann? Soll ich sie abgeben weil ich ihnen  Natur ohne Geschirr und Leine nicht bieten kann? Ich bin froh, dass es Kleintiergeschirr gibt und ich nutze es.  Ob ich nun ein Tierquäler bin?

Kleintiere, Leine, Haustier, Kaninchen, Hasen, Ausgang, Freigehege

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Filmtipp zum Thema Autismus

Heute 20.15 Uhr auf einsfestival Mary und Max

Ich habe den Film in der Reha meinen Mitpatienten empfohlen. An einem Abend haben sich dann fünf von ihnen diesen Film angesehen. Es gab verschiedene Reaktionen.

“Witzig an dem Film, dass wirklich alle Menschen in diesem Film eine Störung haben. Alles sind so unterschiedlich wie Menschen nur sein können. “

“Wenn ich Dich nicht kennengelernt hätte, hätte ich den Film vermutlich nicht zu Ende schauen können.”

“Ich verstehe dich jetzt viel besser.”

“Mir ist jetzt klar warum du manchmal so anders reagierst.”

“Den Film muss ich auf jeden Fall ein weiteres Mal sehen, da man nicht alles beim ersten Mal erfassen kann.”

“Danke für den Filmtipp.”

“Ein sehr beeindruckender Film.”

“Den sollten alle anschauen, die Menschen wie dich verstehen möchten. Am besten mehrmals.”

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Wochenende

Nachdem ich mir am Donnerstag die sehr dringend benötigte Auszeit nahm ging es mir auch wieder etwas besser. Ich habe Zeit zum lesen gefunden und kann wieder länger als 20 Minuten draussen sein ohne das die Beine schwer werden oder ich einfach zusammensacken möchte, weil mir alles zuviel ist.

Im Haushalt ist in letzter Zeit leider wieder einiges liegengeblieben und die Monatsaufgaben sind mittlerweile alle fällig, da muss ich nun schauen, wie ich das in meine Wochenplanung bekomme. Der Mai hat eine Menge Feier- und Brückentage was zudem bedeutet, dass die Wochenpläne angepasst werden müssen.

Gestern habe ich 2 Stunden bei Mum im Garten gesessen was recht gut tat. Am heutigen Vormittag lief ich eine gute Stunde über den Friedhof und erfreute mich an den vielen Farben des Frühlings. (Es erschreckt mich lediglich immer wie oft ich Geburtsjahre auf den Grabsteinen sehe, die so nah am Geburtsjahr von Mum sind.)   Gerade saß ich noch – nachdem ich die Herzenstochter weggebracht hatte – mit einem Milchshake und einem E-Book draussen auf einer Bank beim zum Glück leeren goldenen M um etwas Auszeit zu genießen.

Nun noch eine kurze Internetrunde und dann geht es weiter, die Herzenstochter wieder abholen und die SonntagabendRoutine beginnen.

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Wochenende.

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Es ist schon erstaunlich was Niemand, Jeder, Keiner und Irgendwer so anstellen. Neulich erst hat Irgendwer das Toilettenpapier aufgebraucht und nicht ersetzt. Niemand hat meinen Locher genommen und nicht zurückgelegt und Jeder vergisst manchmal das dreckige Geschirr in die Spüle zu stellen.  Es ist schwierig mit diesen Zeitgenossen umzugehen, weil man sie einfach nie zu Gesicht bekommt. So oft sie auch in unserem Hause sind oder mit unseren Sachen hantieren (Irgendwer hat das Geodreieck verbummelt), sie sind wie die Heinzelmännchen (die unsere Wohnung scheinbar grundsätzlich meiden) -  nie zu sehen. Wem nun soll ich sagen das es so nicht geht. Das hier gewisse Regeln gelten. Ich könnte Zettel schreiben, sie aufhängen für den Fall das Niemand, Jeder, Keiner oder Irgendwer mal wieder wie so oft  reinschauen. Aber vermutlich wird Jeder es übersehen,  Keiner wird Zeit haben meine Zeilen zu lesen, es Niemand weitergeben und Irgendwer wird meine Zettel heimlich verschwinden lassen.

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Zuviel Leben in den letzten Wochen.
Worte,  Bilder, Unverständnis.
Termine, jeden Tag.
Ich bin erschöpft.
Muss mich erholen.
Alles aussperren.
Rollo runter.
Töne aus.
Nur liegen und Stille genießen.

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… zum Geburtstag? … zu Weihnachten? etc.

Eine Frage die ich kaum beantworten kann. Manchmal gibt es etwas materielles, das dem “überleben” hilfreich ist (ein Lebensmittelkorb für die nächste Woche weil es bei uns finanziell knapp ist) oder etwas, dass zur sozialen Gemeinschaft beiträgt (ein Zuschuss zur Klassenfahrt) , das sage ich dann auch.  Alles andere sind Luxusartikel (bestimmte Bücher, Gegenstände, Freizeitaktivitäten wie Zoo- oder Schwimmbadbesuch) und ich frage mich habe ich das Recht mir dies zu wünschen oder ist anderes vielleicht wichtiger und ich sehe es nur noch nicht?

Hinzu kommt, dass ich nicht weiss was erwartet wird, wenn mir etwas geschenkt wird. Wie muss ich mich verhalten? Es ist eine so starke Fremdsituation, dass die Freude zwar da ist, aber sie mich gleichzeitig unsicher macht. Wie darf ich mit der Freude in mir umgehen ohne das es für mein gegenüber “fremd” wirkt.

Man gab mir den Tipp zu überlegen was eine Unterstützung für die nächste Zeit wäre und ob man sich da nicht etwas wünschen könnte. Doch was brauche ich in der Zukunft? Eine neue Wohnung. So liebend gern mit Wanne und Balkon und am liebsten in der hiesigen bekannten Umgebung. Dann werden Umzugshelfer nötig sein. Vermutlich neue Möbel, weil hiesiges viel von anderen ausrangiertes ist und keine Grundstruktur trägt. Im Juli wird die Assistenz neu beantragt. Wird wieder eine Zahlung meinerseits fällig? Sollte ich dafür Unterstützung erbeten? Brauche ich Rücklagen für eventuelle Nebenkostenabrechnungen, die wieder ein Loch in unsere Tagesfinanzen reißen.  Die Herzenstochter macht vielleicht noch eine Klassenfahrt. Die Sommerferien wollen geplant werden. Einige kleine Ausflüge sollten drin sein. Gerne würde ich aber auch wieder für einige aneinanderhängende Tage verreisen (am liebsten  ans Meer). Was soll man sich wünschen zu einem bestimmten Datum, wenn doch die weitere Zukunft so viele Hürden bereit hält?

Diese Frage jedes Mal aufs neue eine Herausforderung. Und ich freue mich doch einfach über jedes Wort. Jedes da sein anderer Personen. Jedes spüren, das an mich gedacht wird und jede kleine Geste, selbst wenn es nur eine Karte ist zaubern ein lächeln in mein Gesicht und erwecken den   “Hüpfball im Bauch” (wie Sabine es beschrieben hat).

 

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“Ja natürlich. Sehr gerne.”

Ich musste feststellen, dass mir gegenüber zögerlich mit der oben genannten Frage umgegangen wird. Die Mitmenschen befürchten mich zu überfordern. Ehrlich gesagt gehe ich jedoch sehr gerne mal aus, in ein angenehmes Cafe, in bekannte Umgebungen, zu einem Spaziergang.  Ich habe keine soziale Phobie und genieße die Gesellschaft -  das in dem Moment integriert sein. Natürlich kommt es auf die Umgebung an, auf meine Tagesverfassung und auf die Anzahl der Personen wie lange die Gesellschaft möglich ist. Am liebsten habe ich  ein eins zu eins Treffen, so das ich mich auf nur eine Person konzentrieren muss. Aber auch mal mit 2-3 Personen befürworte ich ein ausgehen. Wichtig ist nur, dass es für mich hinterher eine Erholungsphase gibt, da die vielen Reize bei solch einem Treffen einem Marathon ähneln.

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Knirpssprech²

Knirps (mein Neffe) ist heute 1 Jahr,  8 Monate und 4 Tage alt

Aus dem Schulterschmuseknirps ist ein Quasselknirps geworden. Alles wird kommuniziert und verbal begleitet. Viele witzige Gespräche kommen da schon manchmal zum Vorschein und oft gibt es auch etwas zum schmunzeln.

Situation 1:

“Noch ein Bagga viellaleicht?”
“Knirps du hast doch schon ganz viele Bagger gesehen, mehr gibt es leider nicht.”
“fünf,sechs,sieben,ach,noin,zehn”
“Das sind schon ganz schön viele.”
“Nich henug.”

(…)

Situation 2:

“Kannst Du Polizeiauto sagen?”
“Poliautozei”
Kannst du auch Kartoffelerntemaschine sagen?”
kurze Wartezeit, Stirn runzeln und empörtes
“gibt das doch ga nüss”

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hä

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