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Archive for the ‘kurz notiert’ Category

Geschützt: die Qual der Wahl

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Countdown

hier laufen einige momentan
das nimmt leider auch Kraft und Zeit zum bloggen

da ist der FerienCountdown
der TherapieendeCountdown
der UmzugsCountown

es muss geplant und neu strukturiert werden
es gilt eine neue Assistenz kennenzulernen
altes wird aufgegeben
neues kommt hinzu

es bleibt wenig Zeit zum schreiben
aber Zeit fürs an euch denken nehme ich mir täglich
gar mehrmals

ihr seid bei mir
in Gedanken
im Herzen

Stille heisst nicht vergessen
Stille heisst manchmal nur, dass das Leben fordert

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Plötzlich war der Bildschirm schwarz. Genauer gesagt schwarz weiss. Damit verabschiedeten sich dann unerwartet sämtliche Ebooks, die Musik, welche mich vor allem draussen begleitete und noch einige Apps die mir Kurzweile,  Ablenkung oder auch Hilfe brachten.

tablet, pc, apps, android, defekt, Bildschirm,

Heruntergefallen ist mir das Tablet im Januar in der Reha, doch es war noch nutzbar. Glücklicherweise, denn dort  benötigte ich es auch in den Therapiestunden als Unterstützung.  Gestern abend war es dann plötzlich nur noch schwarz/weiss. Der Sturz hat  innerlich wohl doch mehr Schaden angerichtet als vermutet.

Danke Tablet, dass Du mich nicht schon in der Reha im Stich gelassen hast.  Nun müssen wir uns  trennen. Ich trauer dir, deiner Unterstützung, Begleitung und deinen Daten hinterher. Du bleibst unvergessen (und unersetzbar).

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Langsam, ganz langsam entstehen Kopfbilder der neuen Wohnung.  Dafür habe ich mir Kopien des Grundriss geben lassen und stöbere auf verschiedenen Internetseiten und durch Prospekte. Ich setze mir Markierungspunkte und lasse Innenbilder entstehen. Immer wieder schaue ich mir die möglichen neuen Möbel an um zu überprüfen ob es gedanklich passt. Ob das Bild stimmig wird.

Demnächst möchte ich mir die Möbel aus dem Internet auch direkt anschauen. Dafür werden wir in verschiedene Möbelhäuser fahren müssen. Ich möchte sehen und fühlen. Erkennen können ob das Internet mich in der Wahrnehmung des Möbelstücks auch nicht getäuscht hat. Wenn dieser Schritt getan ist, vielleicht auch mehrfach bis es stimmig ist, muss noch einmal geschaut werden was finanziell von all dem überhaupt möglich ist. Natürlich habe ich es jetzt bei der Auswahl schon etwas im Blick, dennoch notiere ich momentan alles was überhaupt “neu” angeschafft werden muss. Auch damit das Kopfbild des Raumes komplett wird. Was dann wirklich geht und was erst viel später wird später nochmal sortiert.

Ganz wichtig ist auch der Blick in die Kleinanzeigen. Da nun langsam ein Grundkonzept steht kann ich schauen ob es ähnliche Möbel, Geräte und Materialien günstig gibt. Sollte dies der Fall sein, werde ich nach Reservierung fragen.

Es geht voran. Ganz langsam. Schritt für Schritt. Was sehr nötig ist. Das Gefühl, das mir die Zeit wegläuft bleibt. Einfach weil diese große, auf mich zukommende Veränderung in kleinen, aufgeteilten Schritten wahrgenommen werden muss, da sonst die “Überflutung” droht.

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Stille

Stille herrscht hier im Blog. Es gibt Dinge die wiederholen sich. Manchmal möchte ich sie aufschreiben, dann öffne ich das Dashboard und schaue auf eine leere Seite. Eine Seite, die sich nicht füllen lässt weil Worte fehlen. Nach 10, 20 oder 30 Minuten schließe ich die Seite wieder, versuche es später nochmal. Aber auch dann geschieht nichts.

Dann gibt es neue Dinge. Geschehnisse von denen ich berichten möchte, aber auch dafür braucht es Worte. Worte und Kraft diese aufzuschreiben. So ist es still  geworden hier.  Hier in der virtuellen Welt.

Nicht aber in der Realität. Da geht es weiter. Weiter mit Rückfällen, Overloads, Veränderungen aber auch mit Herzmomenten. Herzmomenten und Hoffnungsgebern. Und irgendwann sind auch wieder Worte da. Worte die ich euch geben kann. Geben möchte, weil ihr noch immer da seid. Mich weiter begleitet. Auch wenn es Stillemomente gibt.

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Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

 

entschiedenlange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

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Wer ist der Chef hat in seinem Blog aufgerufen den Größenvergleich zwischen den ersten und den aktuellen Schuhen zu zeigen. Leider gibt es von mir keine ersten Schuhe mehr, aber in der Erinnerungsbox der Herzenstochter sind ihre ersten Schuhe. Und nach 10 Jahren hat sich schon einiges getan.

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Auf der Suche nach einem neuen Geschirr für die Chaoszwerge stieß ich auf viele empörte Kommentare. “Für Kleintiere sollte es keine Leinen geben. Das ist doch Tierquälerei.  Mit Kleintieren geht man nicht spazieren. Man soll lieber  ein geeignetes Gebiet sichern und sie frei laufen lassen, wenn sie schon unbedingt raus gehen sollen.”

Ehrlich gesagt habe ich mich früher auch gefragt warum es diese Vorrichtungen für Meerschweinchen, Hasen und Co gibt.  Heute nutze ich sie selbst. Natürlich geht man mit Kleintieren nicht spazieren wie mit einem Hund. Und ja sicher sind Freilaufgehege besser, wenn sie groß genug sind. Aber wir wohnen in einer Mietwohnung. Ich habe keine Möglichkeit draussen ein geeignetes Freilaufgehege einzurichten, aber es gibt eine große Wiese vor dem Haus. Die Chaoszwerge sind reichlich Auslauf gewöhnt, da sie tagsüber frei in der Wohnung laufen dürfen und nur nachts ein Gehege von 3 x1,50 m bewohnen. Wenn ich ihnen auf der Wiese nun mit den gängigen Freilaufgehegen ein Gebiet abstecken würde, dann hätten sie darin weniger Platz als sie es hier in der Wohnung gewohnt sind.

Die Zwerge sollen auch nicht nur raus um ein wenig Gras zu nagen, sie mögen es draussen zu springen, zu toben, die vielen Gerüche aufzunehmen, zu markieren, zu buddeln und anschließend ein Sonnen- oder Schattenbad zu nehmen. Wirklich toben und spielen könnten sie in diesen Freilaufgehegen nicht. Sie haben keine Möglichkeit Anlauf zu nehmen um dann einen Haken zu schlagen und wieder in die andere Richtung zu flitzen.  Das können sie aber an der Leine. Nicht an der zum Geschirr mitgelieferten kurzen, die hier auch gleich verbannt wurde, aber an einer mindestens 5 Meter langen Leine. Sie können damit insgesamt über  einen Weg von bis zu 10m  flitzen, welches Freilaufgehege würde ihnen das bieten? Ja, ich nutze für die Chaoszwerge ein Geschirr, weil ich glaube es gibt ihnen mehr Freiheit als ein abgestecktes Gehege.

Wir setzen uns immer so, dass sie in ihrem Umkreis Boden zum buddeln, Baumstämme zum beschnuppern und springen, Wiese, Gebüsch Sonne und Schatten haben. Ich würde nicht sagen, dass wir die Zwerge mit dem Geschirr und der Leine quälen. Am Anfang des Jahres, bei den ersten 2-3 Ausgängen wehren sie sich noch etwas gegen das Geschirr. Dann wissen sie meistens sobald wir es anlegen geht es raus und sie springen  gleich freiwillig in den Transportkorb.  Eher das wieder reingehen wird schwierig, denn wenn sie merken dass sie nun wieder in den Transportkäfig sollen gibt es schonmal Protest. Aber draussen lassen können wir sie hier nicht.

Sollen unsere Chaoszwerge nun nicht mehr in den Genuss der Natur kommen, weil ich ihnen kein so großes Gehege abstecken kann? Soll ich sie abgeben weil ich ihnen  Natur ohne Geschirr und Leine nicht bieten kann? Ich bin froh, dass es Kleintiergeschirr gibt und ich nutze es.  Ob ich nun ein Tierquäler bin?

Kleintiere, Leine, Haustier, Kaninchen, Hasen, Ausgang, Freigehege

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Heute 20.15 Uhr auf einsfestival Mary und Max

Ich habe den Film in der Reha meinen Mitpatienten empfohlen. An einem Abend haben sich dann fünf von ihnen diesen Film angesehen. Es gab verschiedene Reaktionen.

“Witzig an dem Film, dass wirklich alle Menschen in diesem Film eine Störung haben. Alles sind so unterschiedlich wie Menschen nur sein können. “

“Wenn ich Dich nicht kennengelernt hätte, hätte ich den Film vermutlich nicht zu Ende schauen können.”

“Ich verstehe dich jetzt viel besser.”

“Mir ist jetzt klar warum du manchmal so anders reagierst.”

“Den Film muss ich auf jeden Fall ein weiteres Mal sehen, da man nicht alles beim ersten Mal erfassen kann.”

“Danke für den Filmtipp.”

“Ein sehr beeindruckender Film.”

“Den sollten alle anschauen, die Menschen wie dich verstehen möchten. Am besten mehrmals.”

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Wochenende

Nachdem ich mir am Donnerstag die sehr dringend benötigte Auszeit nahm ging es mir auch wieder etwas besser. Ich habe Zeit zum lesen gefunden und kann wieder länger als 20 Minuten draussen sein ohne das die Beine schwer werden oder ich einfach zusammensacken möchte, weil mir alles zuviel ist.

Im Haushalt ist in letzter Zeit leider wieder einiges liegengeblieben und die Monatsaufgaben sind mittlerweile alle fällig, da muss ich nun schauen, wie ich das in meine Wochenplanung bekomme. Der Mai hat eine Menge Feier- und Brückentage was zudem bedeutet, dass die Wochenpläne angepasst werden müssen.

Gestern habe ich 2 Stunden bei Mum im Garten gesessen was recht gut tat. Am heutigen Vormittag lief ich eine gute Stunde über den Friedhof und erfreute mich an den vielen Farben des Frühlings. (Es erschreckt mich lediglich immer wie oft ich Geburtsjahre auf den Grabsteinen sehe, die so nah am Geburtsjahr von Mum sind.)   Gerade saß ich noch – nachdem ich die Herzenstochter weggebracht hatte – mit einem Milchshake und einem E-Book draussen auf einer Bank beim zum Glück leeren goldenen M um etwas Auszeit zu genießen.

Nun noch eine kurze Internetrunde und dann geht es weiter, die Herzenstochter wieder abholen und die SonntagabendRoutine beginnen.

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Wochenende.

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Es ist schon erstaunlich was Niemand, Jeder, Keiner und Irgendwer so anstellen. Neulich erst hat Irgendwer das Toilettenpapier aufgebraucht und nicht ersetzt. Niemand hat meinen Locher genommen und nicht zurückgelegt und Jeder vergisst manchmal das dreckige Geschirr in die Spüle zu stellen.  Es ist schwierig mit diesen Zeitgenossen umzugehen, weil man sie einfach nie zu Gesicht bekommt. So oft sie auch in unserem Hause sind oder mit unseren Sachen hantieren (Irgendwer hat das Geodreieck verbummelt), sie sind wie die Heinzelmännchen (die unsere Wohnung scheinbar grundsätzlich meiden) -  nie zu sehen. Wem nun soll ich sagen das es so nicht geht. Das hier gewisse Regeln gelten. Ich könnte Zettel schreiben, sie aufhängen für den Fall das Niemand, Jeder, Keiner oder Irgendwer mal wieder wie so oft  reinschauen. Aber vermutlich wird Jeder es übersehen,  Keiner wird Zeit haben meine Zeilen zu lesen, es Niemand weitergeben und Irgendwer wird meine Zettel heimlich verschwinden lassen.

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Zuviel Leben in den letzten Wochen.
Worte,  Bilder, Unverständnis.
Termine, jeden Tag.
Ich bin erschöpft.
Muss mich erholen.
Alles aussperren.
Rollo runter.
Töne aus.
Nur liegen und Stille genießen.

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