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Archive for 6. November 2010

vor wenigen Tagen:

Gemeinsam ging ich mit Chaostochter in ein Geschäft in dem es Spielekonsolen, dazugehörige Spiele und Zubehör neu sowie gebraucht gibt. Wir benötigten ein neues Kabel für die Wii, denn einer der Zwerge (Kaninchen) hat in einem unbeobachteten Moment das Scartkabel entzweit.
Ich war bereits in der Absicht das Geschäft zu verlassen, da trat ein junges Päärchen hinein. Sie vielleicht 19 Jahre, er ebenfalls?  Offensichtlich bereits Eltern von 2 Kindern, eines vermutlich noch sehr klein, da mit sehr dickem Federkissen versteckt im Kinderwagen, das zweite etwa 2,5 Jahre alt. Der Kinderwagen wurde in einer Ecke des Geschäfts abgestellt, die Eltern gingen Richtung Spiele und das zweite Kind? O-Ton Mutter: “Da geh zu die X-Box und spiel da. Lass uns hier gucken ey.” 
Die zweieinhalbjährige steuerte auf die  am TV installierte  X-Box zu, bemerkte das die Controller zu hoch angebracht sind (etwa 20cm über ihrem Kopf) und ging zurück zu ihrer Mutter. “Boah lass mich gucken hier, dann geh zu Nintendo man.” Das Kind steuerte jetzt die  Nintendo-Ecke an, bemerkte auch hier eine zu hoch angebrachte Konsole und schlich nun zu Papa.  Papa ist scheinbar ziemlich “schlau” und weiss einen Rat. Kurzerhand schiebt er den Kinderwagen samt Baby in Richtung X-Box Controller, setzt die zweijährige auf das dicke Federkissen und lässt sie  dort ein “tolles” Kampfspiel spielen um seelenruhig zurück zu gehen und zu schauen welche neuen Spiele wohl in seine heimische Sammlung passen. Meine Pädagogen- und auch Mutterseite regte sich innerlich dermaßen auf, als Chaostochter mich darauf aufmerksam machte, das wir gehen wollten. 
Manchmal ärgere ich mich wirklich sehr, das ich oft nur stummer Beobachter sein kann und mir die Stimme im Halse stecken bleibt, das ich mich nicht äussern kann, nicht zeigen kann was mich innerlich bewegt.

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