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dieser Moment

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

 

entschiedenlange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

dieser Moment

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

lange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

Wie lange ist die Wohnungssuche eigentlich schon in meinem Kopf ? 2 Jahre, 3 Jahre ? Genau weiss ich es gar nicht, aber nun habe ich jemanden der da ein wenig “Druck” macht. Der hilft dass es nicht nur ein Gedanke im Kopf bleibt. Auch Vorbereitungen laufen schon eine Weile. Es wird aussortiert, weggeworfen.

Und dann stand sie an. Die erste Wohnungsbesichtigung in einer sehr ruhigen Seitenstrasse. Optimal. Die Räume ok (das Bad etwas klein, aber akzeptierbar). Alle Räume fertig zum streichen nur in 2 Räumen fehlt noch der Boden. Eine Wohnung in einem Dreifamilienhaus. Die Hausgemeinschaft ist dem Vermieter sehr wichtig. Ein Garten zum mitbenutzen und ein wenig mitpflegen. Ich habe mich darauf eingestellt, dass wir die Wohnung wohl nicht bekommen werden, da sie bereits leer steht und wir die hiesige noch nicht gekündigt haben. Und dann die Nachricht. Der Vermieter möchte auf uns warten, ab dem 1. September dürfen wir einziehen. Vorher natürlich auch in Ruhe renovieren und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Überrumpelt.

Soll es wirklich so schnell gehen? Soll ich tatsächlich zusagen? Schaffe ich es mich in diese enge Hausgemeinschaft zu integrieren? Wird es im Sommer nicht zu warm im Dachgeschoss?

Es wäre eine Sorge weniger. Es würde weiter voran gehen. Aber es ist eine Entscheidung, die eine lange Dauer unserer Lebenszeit beeinflusst. Überfordert. Ich.

Wer ist der Chef hat in seinem Blog aufgerufen den Größenvergleich zwischen den ersten und den aktuellen Schuhen zu zeigen. Leider gibt es von mir keine ersten Schuhe mehr, aber in der Erinnerungsbox der Herzenstochter sind ihre ersten Schuhe. Und nach 10 Jahren hat sich schon einiges getan.

dieser Moment

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Mai, Regen, Pfütze, Kinder, Spass, Freude, Lachen

lange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

Auf der Suche nach einem neuen Geschirr für die Chaoszwerge stieß ich auf viele empörte Kommentare. “Für Kleintiere sollte es keine Leinen geben. Das ist doch Tierquälerei.  Mit Kleintieren geht man nicht spazieren. Man soll lieber  ein geeignetes Gebiet sichern und sie frei laufen lassen, wenn sie schon unbedingt raus gehen sollen.”

Ehrlich gesagt habe ich mich früher auch gefragt warum es diese Vorrichtungen für Meerschweinchen, Hasen und Co gibt.  Heute nutze ich sie selbst. Natürlich geht man mit Kleintieren nicht spazieren wie mit einem Hund. Und ja sicher sind Freilaufgehege besser, wenn sie groß genug sind. Aber wir wohnen in einer Mietwohnung. Ich habe keine Möglichkeit draussen ein geeignetes Freilaufgehege einzurichten, aber es gibt eine große Wiese vor dem Haus. Die Chaoszwerge sind reichlich Auslauf gewöhnt, da sie tagsüber frei in der Wohnung laufen dürfen und nur nachts ein Gehege von 3 x1,50 m bewohnen. Wenn ich ihnen auf der Wiese nun mit den gängigen Freilaufgehegen ein Gebiet abstecken würde, dann hätten sie darin weniger Platz als sie es hier in der Wohnung gewohnt sind.

Die Zwerge sollen auch nicht nur raus um ein wenig Gras zu nagen, sie mögen es draussen zu springen, zu toben, die vielen Gerüche aufzunehmen, zu markieren, zu buddeln und anschließend ein Sonnen- oder Schattenbad zu nehmen. Wirklich toben und spielen könnten sie in diesen Freilaufgehegen nicht. Sie haben keine Möglichkeit Anlauf zu nehmen um dann einen Haken zu schlagen und wieder in die andere Richtung zu flitzen.  Das können sie aber an der Leine. Nicht an der zum Geschirr mitgelieferten kurzen, die hier auch gleich verbannt wurde, aber an einer mindestens 5 Meter langen Leine. Sie können damit insgesamt über  einen Weg von bis zu 10m  flitzen, welches Freilaufgehege würde ihnen das bieten? Ja, ich nutze für die Chaoszwerge ein Geschirr, weil ich glaube es gibt ihnen mehr Freiheit als ein abgestecktes Gehege.

Wir setzen uns immer so, dass sie in ihrem Umkreis Boden zum buddeln, Baumstämme zum beschnuppern und springen, Wiese, Gebüsch Sonne und Schatten haben. Ich würde nicht sagen, dass wir die Zwerge mit dem Geschirr und der Leine quälen. Am Anfang des Jahres, bei den ersten 2-3 Ausgängen wehren sie sich noch etwas gegen das Geschirr. Dann wissen sie meistens sobald wir es anlegen geht es raus und sie springen  gleich freiwillig in den Transportkorb.  Eher das wieder reingehen wird schwierig, denn wenn sie merken dass sie nun wieder in den Transportkäfig sollen gibt es schonmal Protest. Aber draussen lassen können wir sie hier nicht.

Sollen unsere Chaoszwerge nun nicht mehr in den Genuss der Natur kommen, weil ich ihnen kein so großes Gehege abstecken kann? Soll ich sie abgeben weil ich ihnen  Natur ohne Geschirr und Leine nicht bieten kann? Ich bin froh, dass es Kleintiergeschirr gibt und ich nutze es.  Ob ich nun ein Tierquäler bin?

Kleintiere, Leine, Haustier, Kaninchen, Hasen, Ausgang, Freigehege

Ein anstrengender Tag endete mal wieder mit einer Flucht vor der Welt da draussen.  Alles zu laut, zu schnell und ich fühlte mich überfordert. Nur noch ein Gedanke in mir: “Ich möchte hier raus.”  Raus aus dieser Situation. Raus aus dem alltäglichen Leben das um mich herum  immer schneller, immer lauter, immer undurchschaubarer wird. Gefangen in einem Wust aus Bildern und Geräuschen.   Nur 5 Minuten war ich in der Stadt. 5 Minuten zuviel. Ein rettender Hauseingang liess mir einen Moment für den Rückzug.

Overload

Zeit um nichts hören zu müssen, nicht handeln zu müssen.
Zeit um Kraft zu finden für den Weg wieder nach Hause.

Heute 20.15 Uhr auf einsfestival Mary und Max

Ich habe den Film in der Reha meinen Mitpatienten empfohlen. An einem Abend haben sich dann fünf von ihnen diesen Film angesehen. Es gab verschiedene Reaktionen.

“Witzig an dem Film, dass wirklich alle Menschen in diesem Film eine Störung haben. Alles sind so unterschiedlich wie Menschen nur sein können. “

“Wenn ich Dich nicht kennengelernt hätte, hätte ich den Film vermutlich nicht zu Ende schauen können.”

“Ich verstehe dich jetzt viel besser.”

“Mir ist jetzt klar warum du manchmal so anders reagierst.”

“Den Film muss ich auf jeden Fall ein weiteres Mal sehen, da man nicht alles beim ersten Mal erfassen kann.”

“Danke für den Filmtipp.”

“Ein sehr beeindruckender Film.”

“Den sollten alle anschauen, die Menschen wie dich verstehen möchten. Am besten mehrmals.”

dieser Moment

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

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lange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama

geschafft

Große Aufregung in den letzten Tagen im Gedankenwirrwarr der Herzenstochter. Und heute dann saß sie  tapfer, geduldig, gespannt zwei  Stunden auf dem Zahnarztstuhl und verlor ihr lächeln nicht. Gewann aber einen  Schritt zum “groß” werden. Irgendwie scheint sie mir jetzt noch viel älter. Sie ist im Zahnspangenalter. Ach mein kleiner Engel.

feste Spange

Ich durfte zwischendurch mit meiner Assistenz 40 Minuten durch den Park gehen, denn für mich waren die vielen Geräusche, Menschen und Gerüche schon sehr fordernd.

Wochenende

Nachdem ich mir am Donnerstag die sehr dringend benötigte Auszeit nahm ging es mir auch wieder etwas besser. Ich habe Zeit zum lesen gefunden und kann wieder länger als 20 Minuten draussen sein ohne das die Beine schwer werden oder ich einfach zusammensacken möchte, weil mir alles zuviel ist.

Im Haushalt ist in letzter Zeit leider wieder einiges liegengeblieben und die Monatsaufgaben sind mittlerweile alle fällig, da muss ich nun schauen, wie ich das in meine Wochenplanung bekomme. Der Mai hat eine Menge Feier- und Brückentage was zudem bedeutet, dass die Wochenpläne angepasst werden müssen.

Gestern habe ich 2 Stunden bei Mum im Garten gesessen was recht gut tat. Am heutigen Vormittag lief ich eine gute Stunde über den Friedhof und erfreute mich an den vielen Farben des Frühlings. (Es erschreckt mich lediglich immer wie oft ich Geburtsjahre auf den Grabsteinen sehe, die so nah am Geburtsjahr von Mum sind.)   Gerade saß ich noch – nachdem ich die Herzenstochter weggebracht hatte – mit einem Milchshake und einem E-Book draussen auf einer Bank beim zum Glück leeren goldenen M um etwas Auszeit zu genießen.

Nun noch eine kurze Internetrunde und dann geht es weiter, die Herzenstochter wieder abholen und die SonntagabendRoutine beginnen.

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Wochenende.

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Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Schlafknirps

lange schon verfolgt bei: frische Brise
Idee von: soulemama